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Zwei E-Lastenräder, ein E-Gebrauchtwagen und ein E-Roller rollen durch Limburg, die mit finanzieller Unterstützung der Stadt angeschafft worden sind. Im Februar startete das Förderprogramm „Limburg elektrisiert“. Bis Juli ist die Anschaffung von vier Fahrzeugen unterstützt worden, ein Antrag zur Förderung des Kaufs einer Ladebox befindet sich in der Bearbeitung.
Die Stadt selbst setzt bei ihrem eigenen Fuhrpark auch auf E-Mobilität. Straßenkontrolleur Ingo Fleger ist mit seinem Dienstfahrzeug elektrisch unterwegs und hat seit Jahresbeginn knapp 6000 Kilometer zurückgelegt.
Insgesamt unterstützt die Stadt bis maximal 1500 Euro die Anschaffung von Fahrzeugen, die mit Elektromotoren angetrieben werden. „Das ist gut investiertes Geld, denn die mit unserer Förderung angeschafften Fahrzeuge sind emissionsfrei unterwegs und belasten nicht die Limburger Luft“, verdeutlicht der 1. Stadtrat Michael Stanke, der erfreut darüber ist, dass das Förderprogramm in Anspruch genommen wird – und bundesweit Aufmerksamkeit hervorruft, wie Anfragen in der Stadtverwaltung verdeutlichen.

In dem Förderprogramm der Stadt stehen 65.000 Euro zur Verfügung. Nach Angaben von Kathrin Bieniek, Energie- und Klimaschutzbeauftragte der Stadt, verfolgt das Programm das klare Ziel, dort zur fördern, wo andere Förderprogramme nicht greifen – zum Beispiel bei der Anschaffung von gebrauchten E-Fahrzeugen. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung der Empfehlung der Verwaltung zugestimmt, die Förderung weiter fortzuführen – mindestens so lange, bis die vorhandenen Fördergelder aufgebraucht sind.

Wie Kathrin Bieniek weiter berichtet, sind Anfragen auf eine Förderung aus dem ganzen Kreisgebiet im Rathaus eingegangen, beispielsweise aus Niederbrechen, Elz und Hadamar zu erhalten. „Dies zeigt, dass das Interesse auch über die Stadtgrenzen hinaus vorhanden ist“, so Stanke. Es handelt sich dabei überwiegend um Personen, die in Limburg ihren Arbeitsplatz haben. Das Förderprogramm der Stadt kann aber nur von Limburger Bürgerinnen und Bürgern oder in der Stadt ansässigen Unternehmen und Institutionen in Anspruch genommen werden.

Seitens der Bürger wurde angeregt, auch die Anschaffung von Neufahrzeugen zu fördern. Durch die Aufhebung des Doppelförderungsverbotes der Bundesregierung für Neufahrzeuge im März 2018 wäre dies nun auch möglich. Die Marktsituation zeigt nach Angaben von Kathrin Bieniek zudem, dass die Verfügbarkeit von E-Autos auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehr zurückgegangen ist.

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