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Fächeln war angesagt auf der Domplatte. Dort gastierten die Weilburger Schlosskonzerte zum zweiten Mal in Folge. Zwei Konzerte standen auf dem Programm, wobei das klassische Angebot unter dem Motto „Musik der Könige“ deutlich mehr Zuschauer anzog als der Auftritt des Landesjugend Jazz-Orchesters mit „Kicks and Sticks Voices“ am Tag zuvor.
Eine beindruckende Kulisse: Vor dem Limburger Dom lauschen die Besucherinnen und Besuchern den Münchner Symphonikern und ihrer Musik.

„Tatatataaa“, Beethovens 5., „die Königin der Symphonien“, stand vor dem Limburger Dom auf dem Programm. Über 700 Besucher lockte das Gastspiel der Münchner Symphoniker unter dem Motto „Musik der Könige“ auf den Domberg – trotz der Hitze. Neben Beethoven hatten die Symphoniker noch Carl Maria von Webers Ouvertüre zu „Oberon“ im musikalischen Gepäck, Leo Delibes „Le roi s‘amuse“ sowie die Variationen über ein Thema von Haydn op. 56 von Johannes Brahms. Nach der Pause gab es dann Beethoven.

Viele hatten sich im Vorfeld mächtig angestrengt, um das zweite Gastspiel der Weilburger Schlosskonzerte in Limburg zu ermöglichen. Darauf wies zur Begrüßung auch Intendant Stephan Schreckenberger hin. Seinen Dank richtete er an die Stadt mit Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle an der Spitze, an das Bischöfliche Ordinariat und an Landrat Manfred Michel, der sich im vergangenen Jahr bei der Premiere zwei Gastspiele auf der Domplatte gewünscht habe.
Ein lebhafter Dirigent Olivier Tardy und die ausdrucksvoll aufspielenden Münchner Symphoniker überzeugten auf der Limburger Domplatte.
Und ohne Sponsoren und Ideengeber geht es natürlich nicht, so Schreckenberger. Ideengeber für die „Weilburger Schlosskonzerte unterwegs“ mit dem Spielort vor dem Dom waren Klaus Rohletter von der Albert Weil AG und Hedmar Schlosser von dem Löhnberger Hotel „Zur Krone“. Als Sponsoren ermöglichten die Unternehmen Straton, Amadeus, die Energieversorgung Limburg sowie die Kreissparkasse Limburg den Auftritt der Münchner Symphoniker.

„Es ist schön zu sehen, wie Sie alle fächeln“, gab Schreckenberger seinen Eindruck mit Blick von der Bühne zum Besten. Die Programmhefte informierten nicht nur über das, was es auf der Bühne geboten wurde, sie erfüllten weitere Aufgaben. Es war nicht der einzige Hinweis auf die Hitze. Die Musiker traten alle ohne Jackett auf, lediglich Dirigent Olivier Tardy versuchte es im ersten Teil noch mit Jackett, es blieb dann in Pause und Tardy trat hemdsärmelig vor sein Orchester.

Bereits im Vorfeld war reichlich Schweiß geflossen. Die Symphoniker waren mit einem Lastwagen in Limburg angekommen, der jedoch zu groß war, um mit den Instrumenten den Weg über den Mühlberg hoch auf die Domplatte anzutreten. Also mussten die Instrumente alle ausgeladen und mit einem kleineren Fahrzeug zum Einsatzort transportiert werden. Das Team vom Bauhof übernahm diese Aufgabe am Nachmittag vor dem abendlichen Gastspiel. Bürgermeister Hahn dankte deshalb in der Pause für den besonderen Einsatz.

Auch im kommenden Jahr ist ein Gastspiel der Weilburger Schlosskonzerte in Limburg geplant. „Wir freuen uns darauf“, macht Hahn deutlich. Nach seiner Einschätzung ist das Gastspiel der Weilburger Musikfestspiele eine deutliche Bereicherung im kulturellen Kalender der Stadt und schafft auch neue Verbindungen zwischen den beiden Städten. Das Programm der Münchner Symphoniker ist bei den Besucher/innen auf jeden Fall gut angekommen, der lebhaft agierende Dirigent motivierte das Orchester zu einem intensiven, ausdrucksvollen Spiel.

Die Kulisse des Doms mit der untergehenden Sonne, dem damit verbundenen Lichtspiel auf der Fassade des Gotteshauses, die zunehmende Dunkelheit mit einer Bühne, die dann ins Scheinwerferlicht getaucht wird – auch das macht ein Gastspiel auf der Dpmplatte so außergewöhnlich, das gibt es in keinem Konzertsaal.

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