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Der erste Pflanzkübel aus Gusseisen und versehen mit dem Limburger Wappen ist bepflanzt. Stadtgärtner Thomas Foitzik legte am Donnerstagmorgen in der Grabenstraße letzte Hand an, um Blumen, Äste und Erde zu einem „Kleinstadtdschungel“ zu vereinigen. Der Bepflanzungsauftakt ist gemacht, 16 weitere Kübel aus Gusseisen verteilen sich in der Innenstadt und werden von Paten bepflanzt und betreut.
Stadtgärtner Thomas Foitzik erhält für seinen Kleinstadtdschungel in dem neuen Pflanzkübel reichlich Lob und Anerkennung durch (v.l.) Klaus Kunz, Frank-Tengler-Marx, Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Matthias Beul.
„Ich bin froh, dass wir es in diesem Jahr noch geschafft haben und damit ohne Pause an die Big Bag-Aktion der vergangenen zwei Jahre anknüpfen können“, sagte Bürgermeister Dr. Marius Hahn im Rahmen der Premierenbepflanzung. Dem „Kleinstadtdschungel“ aus trockenen Ästen und Blumen wie Gloriosa, Zierbananen und Bromelien und seinen Schöpfern zollte er aufrichtiges Lob für eine Limburger Kooperation, denn auch die Kübel sind in der Stadt gefertigt und kommen von Meier-Guss in Staffel.

„Es kann gar nicht genug Grün in der Grabenstraße geben“, unterstrich Frank Tengler-Marx als Sprecher der Grabenstraße-Initiative. Und gerade im Zusammenspiel mit den Blühflächen sei das Arrangement vorbildlich. Tengler-Marx hob auch das nach seiner Einschätzung lobenswerte bürgerschaftliche Engagement hervor, denn ein großer Teil der aufgestellten Kübel werde von Anliegern als Paten bepflanzt und gepflegt.

Paten für die Pflanzkübel

Die nun aufgestellten Pflanzkübel aus Gusseisen sind die Nachfolger der Big Bags. Diese Aktion war in Zusammenhang mit der Revitalisierung der Grabenstraße ins Leben gerufen worden. Dabei wurden Plastiksäcke in den Abmaßen von 1x1x1 Meter mit Erde gefüllt und bepflanzt. Dies geschah durch Paten, die die Bepflanzung und die anschließende Pflege übernahmen. Die Säcke aus Kunststoff wurden zwar mit Jute verkleidet, zeigten aber schnell Verwitterungserscheinungen. Die Resonanz auf die Aktion war jedoch so gut, dass nach einer Dauerlösung Ausschau gehalten wurde. Die fand sich in Form von gusseisernen Behältern, die in Staffel bei Meier-Guss gefertigt werden. 26 Kübel sind inzwischen an die Stadt geliefert worden, 17 von ihnen sind bereits an ihren Standorten. Weitere Kübel werden im Zusammenhang mit der Herbstbepflanzung aufgestellt.

Die Pflanzkübel der Paten, sie meldeten sich nach einem Aufruf der Stadt am 11. Mai, verteilen sich auf die Grabenstraße, die untere Bahnhofstraße, auf Standorte in der Altstadt sowie dem Bahnhofsplatz und der Diezer Straße, einer steht auf dem Guckucksberg vor der Jugendherberge. Die Paten bepflanzen und pflegen die Kübel in eigener Verantwortung. Dabei gilt die Zeit von Ostern bis Oktober als gesetzt, als Zeit mit Bepflanzungspflicht. Die Kübel werden jedoch das ganze Jahr über an ihren Standorten bleiben und können auch mit einer Winterbepflanzung oder -dekoration versehen werden.

Praktische Vorteile

Die Stadt selbst wird die neuen Pflanzkübel aus Gusseisen zum Teil auch selbst nutzen und bepflanzen, sie sollen nach und nach die bestehenden Kübel aus Waschbeton ersetzen. Nach Einschätzung von Matthias Beul, Leiter der Stadtgärtnerei, hat das nicht nur optische Vorteile, sondern auch praktische Aspekte. Sie halten das Wasser deutlich besser als die Variante aus Waschbeton. „Das Handling der Gusskübel ist deutlich einfacher als das der Waschbetonkübel, denn bei der Variante aus Guss sind Kübel und Füße fest miteinander verbunden“, ergänzt Klaus Kunz als Leiter des Betriebshofs. Damit sind die neuen Kübel deutlich besser zu rangieren.

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