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Die Baustelle ruht auf dem Domberg. Baupause, damit Altstadtfest und Operngala wie gewohnt ablaufen können und die Zufahrt für einige Tage über die Nonnenmauer wieder möglich ist. Die Nonnenmauer war zwar bisher noch nicht Baustelle, aufgrund der Arbeiten an der Einmündung zur Domstraße war sie jedoch in den vergangenen Wochen nicht passierbar.
Die Gräben in den Straßen sind verfüllt, für rund eine Woche ruhen die Arbeiten auf dem Domberg. Altstadtfest und Operngala finden wie gewohnt statt. Die Arbeiten liegen aktuell deutlich vor dem vorgesehenen Zeitplan.
„Wir liegen sehr gut im Zeitplan“, sagt Martin Uphues, Leiter des Tiefbauamts der Stadt. Sehr gut im Zeitplan heißt, dass die Arbeiten weiter sind, als geplant. Eine Woche wird die Baustelle nun ruhen, am Montag, 9. Juli, geht es dann wieder weiter. Die Tiefbauarbeiten im Bereich der Domstraße sind zu 90 Prozent abgeschlossen, anschließend stehen noch Restarbeiten aus. Und dann sind natürlich die Pflasterer wieder an der Reihe, um die Straße wieder komplett herzurichten.

Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten läuft nach Angaben von Uphues überaus reibungslos ab. Verschiedene Firmen sind im Einsatz, die wiederum Arbeiten im Auftrag der Stadt oder der EVL ausführen. Größere Überraschungen sind nach Angaben von Uphues bisher ausgeblieben. Allerdings werde es immer dann schwer, wenn die bisherigen Trassen der Versorgungsleitungen nicht ausreichen. Das sei bei einigen Hausanschlüssen der Fall gewesen, die teilweise zusätzliche Leitungen erhalten haben. Da sich dort alle Häuser und Gassen auf Fels befinden, ist dann der Einsatz von Bohr- und Presslufthämmern notwendig.

Die Arbeiten sind bisher so gut verlaufen, dass die Kolonnen in der Nonnenmauer bereits Mitte Juli beginnen. Geplant war dort ein Start Ende des Monats. Allerdings wird die Nonnenmauer auch der mit Abstand aufwendigste Abschnitt. Dort ist der Kanal in einem schlechten Zustand, zudem ist die Straße sehr schmal. Alle Versorgungsleitungen werden in der Straße neu verlegt. Bis Ende November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Im Kostenrahmen

Beim Mühlberg ist das schon der Fall, über ihn ist der Anliegerverkehr seit Anfang Juni auf die Domplatte gelaufen. Nach Angaben von Uphues sind die Arbeiten nicht nur im vorgesehenen Zeitfenster abgelaufen, sondern sind auch von den Kosten im vergebenen Auftragsvolumen geblieben. Auch wenn die Schlussrechnung noch aussteht, ist das bereits absehbar. Die Gesamtkosten für die Arbeiten am Mühlberg, der Domstraße sowie der Nonnenmauer belaufen sich auf rund 1,113 Millionen Euro. Die Arbeiten waren von der Stadt zwei Mal ausgeschrieben worden. Im ersten Verfahren lag das Angebot deutlich über der kalkulierten Summe. Daraufhin wurden die Arbeiten in sieben Teillose aufgeteilt und erneut ausgeschrieben. Mit dem Ergebnis der zweiten Ausschreibung blieb das vergebene Auftragsvolumen rund 500.000 Euro unter der Angebotssumme des ersten Verfahrens.

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