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Knipsen kann jede und jeder. Mit Fotografieren verhält es sich schon anders. Die Frage, ob er ein guter Fotograf ist, beantwortet Reinhard Langschied mit dem Hinweis, dass er sich als Fotojournalist versteht und nicht als Künstler. „Ich fotografiere was ich sehe“, sagte er zur Eröffnung seiner Ausstellung in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg. 
Reinhard Langschied findet überall seine Motive, auch in seiner Heimat. Eine Auswahl seiner besten Bilder sind bis zum 2. September in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg zu sehen.
Stadtrat Andreas Koch bezeichnete Langschieds Fotos als Bilder, die zur Diskussion anregen. Sie seien ausdrucksstark, direkt und manchmal auch schonungslos. Das sei zum Beispiel auch bei seinen „Limburger Gesichtern“ der Fall. In zwei Bänden hat Langschied bekannte Limburger Gesichter zusammengetragen. Einige von ihnen befinden sich auch in der Ausstellung. Nach Einschätzung von Koch kommt Langschied seinem Vorbild Robert Lebeck, dem bekannten Fotografen von Stern und Geo, schon oft recht nahe.

„Die Bilder nehmen mit auf die Reise und zeigen seinen Blick“, skizzierte André Kramm als Vorsitzender des Limburger Förderkreises für Bildende Kunst, der zusammen mit der Stadt Ausrichter der Ausstellung ist, die ausgestellten Werke. Die Reise mit Langschied führt inzwischen in die ganze Welt, davon zeugen die Bilder aus Kuba, aus Israel und Kambodscha, aus Myanmar und anderen Fleckchen. Aber Langschied hat die Heimat mit Diez und Limburg und die dort lebenden Menschen nie aus dem Blick verloren.

Im richtigen Augenblick auf den Auslöser zu drücken, das zeichne den Fotografen Langschied aus, zitierte Kramm eine Kollegin von Langschied. Den richtigen Moment zu treffen, setze vorher Beobachtung voraus. Und dabei gelinge es Langschied, den Charakter derer zu erkennen, die er fotografiere. Und dieser Charakter werde dann noch dem Betrachter des Bildes sichtbar gemacht.

Neugier an der Welt

Reinhard Langschied, der die meiste Zeit seines Lebens in Diez und Umgebung verbrachte und heute in Löhnberg lebt, fotografiert nach eigenen Angaben schon ein ganzes Leben lang. Viele Jahre mit analoger Technik, heute natürlich digital. „An und mit meinen Bilder alles selbst machen zu können, das hat mit der Computer ermöglicht“, machte er zur Ausstellungseröffnung deutlich. Vorher passierte alles im Fotostudio ohne sein Zutun, nun kann er selbst an seinen Bildern arbeiten. Für ihn ein deutliches Plus.

Um seine Art zur Arbeiten zu beschreiben, las Langschied aus dem Brief seiner Tochter vor, die kurze Zeit später als Überraschungsgast noch selbst zur Ausstellungseröffnung erschien. Die Bilder seien Momentaufnahmen der Wirklichkeit und zeigten zugleich die Neugier des Fotografen an der Welt. Und langweilig seien die Bilder ihres Vaters nie, schreibt die Tochter.

Ausstellung bis 2. September

Die Ausstellung „Reinhard Langschieds BESTE BILDER – Fotografien aus Limburg, Diez und aller Welt“ läuft bis zum 2. September und kann montags und dienstags von 8:30 bis 12 Uhr, mittwochs von 8:30 bis 14 Uhr, donnerstags von 8:30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr besucht werden, freitags/samstags/sonntags und an Feiertagen sind die Kunstsammlungen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.limburg.de.

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