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Die Graupfortstraße soll neu gestaltet werden, es ist damit der siebte Bauabschnitt im Rahmen des Innenstadtförderprogramms „Aktive Kernbereiche“. Die Pläne wurden von der Verwaltung in einer Anliegerversammlung vorgestellt. Von Seiten der Stadt ist ein Start der Bauarbeiten im Frühjahr kommenden Jahres vorgesehen. Sollte es andere größere Bauvorhaben entlang der Straße geben, könnten sich die Arbeiten verzögern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro und werden vom Land gefördert.
Die Graupfortstraße soll umgestaltet werden. Dabei soll auch die Ampel an der Einmündung zum Neumarkt beseitigt werden. Insgesamt soll die Straße bessere Bedingungen für Fußgänger bieten und die Schulwegsicherheit erhöhen.
Bereits im Jahr 2012 war die Neugestaltung der Graupfortstraße Bestandteil der Entwurfsplanung zur Umgestaltung des öffentlichen Raums in der Limburger Innenstadt, die mit finanzieller Unterstützung aus dem Städtebauförderprogramm „Aktive Kernbereiche“ angegangen wurde. Im vergangenen Juni beschlossen die Stadtverordneten, die Umgestaltung der Graupfortstraße als siebten Bauabschnitt des Städtebauförderprogramms umzusetzen.

Eine höhere Fußgängerfreundlichkeit, mehr Behindertenparkplätze sowie Aspekte der Schulwegsicherung, so fasst Annelie Bopp-Simon als Leiterin der Stadtplanung die mit der Neugestaltung verbundenen Grundzüge zusammen. Doch es geht nicht nur um die Straßenoberfläche, sondern auch um den Kanal. Der hat ein recht hohes Alter, stammt aus dem Jahr 1909 und weist erhebliche Schäden auf, ein Austausch ist dringend geboten.

Durch die Neugestaltung soll den Fußgängern und den Geschäften durch verbreiterte Gehwege mehr Raum gegeben werden. Um das zu erreichen, entfallen die gegenüber der Marienschule angeordneten Schrägparkplätze. Die Straße ist insgesamt jedoch stark geprägt durch Rahmenbedingungen (Zufahrt zu ZOB, Neumarkt) und damit verbundenen Erfordernissen (gegenläufiger Verkehr zwischen der Anbindung ZOB und Schiede, Möglichkeit des Gegenverkehrs auch im Bereich der Einbahnstraßenreglung zwischen Zufahrt Neumarkt und Grabenstraße), die den nun vorgesehenen Ausbau prägen.

Vorgesehen ist, vor der Einmündung der Werner-Senger-Straße den Straßenraum durch die Pflanzung eines Baums (Gold-Gleditschie wie in der Grabenstraße) optisch zu verengen. Die bestehende Lichtsignalanlage an der Zufahrt zum Neumarkt soll wegfallen und wird, so ist es geplant, durch eine Aufpflasterung ersetzt. Eine weitere Aufpflasterung soll es im Bereich der Marienschule geben. Zwischen der Einmündung zum Neumarkt und der Grabenstraße ist eine Fahrbahnbreite von 3,50 Meter vorgesehen. Durch den Wegfall der Schrägparkplätze entsteht eine Zone für Behindertenparkplätze sowie zwei Stellplätze für Elektromobilität.

Das verwendete Material für die Oberflächen orientiert sich an dem, was in der Fußgängerzone und der Grabenstraße eingesetzt worden ist. Mit der Neugestaltung soll die Graupfortstraße auch behindertengerechter werden (barrierefreie Furt und Blindenleitsystem). An der Einmündung zur Grabenstraße sollen Zebrastreifen angelegt werden, die ein Ampel überflüssig machen.

Im Rahmen der Vorstellung sind auch Anregungen und Bedenken von Anliegern geäußert worden. Zum Beispiel dahingehend, dass der vorgesehene Zebrastreifen sich ungünstig für Menschen mit Einschränkungen auswirkt und eine ampelgesteuerte Überquerung sicherer ist. Ein Wunsch war auch, mehr Parkplätze in der Straße zur Verfügung zu stellen, als derzeit vorgesehen sind. Und schließlich gab es noch die Anregung, die vorgesehene zweite Aufplasterung in Richtung der bestehenden Zufahrt zur Marienschule zu verschieben, um eine höhere Akzeptanz als Überquerungshilfe zu erreichen.

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