Hilfsnavigation

Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Logo Stadt Limburg an der Lahn
title=
Einige Linden in der Lindenallee unterhalb des Schafsbergs sind gekürzt, das ist nicht zu übersehen. Die Bäume sind aus Gründen der Verkehrssicherheit zurückgenommen worden. Um frühzeitig für Ersatz für die alten Linden zu sorgen, die eine begrenzte Lebenszeit haben, sind nun 20 neue Linden gepflanzt worden
lindenpflanzung_0671
Schülerinnen und Schüler der Limburger Tilemannschule halfen unter Anleitung eifrig mit, die 20 jungen Linden zwischen die bestehenden Bäume der Allee zu pflanzen. Bildhinweis: HessenForst
Aktiv mitgeholfen bei der Pflanzung haben zwölf Schülerinnen und Schüler des Bio-Grundkurses (E2) der Tilemannschule mit ihrer Lehrerin Katja Kessler. Natürlich waren auch Fachleute anwesend, neben Michael Kampmann von HessenForst auch Revierförsterin Nadine Ströbele sowie der städtische Forstwirt Armin Nau und Forstwirtschaftsmeister Daniel Mörsdorf (Elz).

Die Zeit drängte, denn die Bäume sollten noch unbedingt vor dem Laubaustrieb gepflanzt werden. Jetzt stehen sie und sollen als Nachpflanzung und Ergänzung der Lindenallee dienen und möglichst gut anwachsen, damit sie später einmal die alten Linden ersetzen, die absterben oder aus Gründen der Verkehrssicherung ganz entfernt werden müssen. Das kann noch viele Jahre dauern, doch Revierförsterin Nadine Ströbele möchte auf diese Phase vorbereitet sein. Und da gilt es bei Bäumen, die eben doch eine gewisse Zeit für ihr Wachstum benötigen, frühzeitig die Weichen zu stellen.

Biologische Vielfalt

20 neue Bäume, jeweils zehn Winter- und zehn Sommerlinden. Die Unterschiede zwischen den Bäumen sind nach Angaben der Revierförsterin nicht besonders groß, es gibt unterschiedliche Blattgrößen und unterschiedliche Knospenfarben. Was die Ansprüche an den Standorteigenschaften angeht, geben sich die beiden Lindenarten ebenfalls nicht viel, die Sommerlinde hat etwas größere Ansprüche an Wärme und Boden, ist etwas frostempfindlicher, die Winterlinde kann damit etwas besser umgehen.

„Auch wenn die Unterschiede sehr gering sind, sie können bei der klimatischen Entwicklung dennoch zum Tragen kommen und sich als entscheidend erweisen“, sagt Nadine Ströbele. Vielfalt ist daher für sie angesagt. Die Krankheits- und Belastungssituationen für die Bäume nehmen nach ihrer Erfahrung zu. Kastanien, Eschen und Ulmen sind davon betroffen, stellenweise auch Bergahorn. Gegen Pilze, Schädlinge wie Miniermotten und ähnliches helfe nur biologische Vielfalt, auch wenn der Unterschied zwischen der Sommer- und der Winterlinde nicht besonders groß sei.

weitere Informationen