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Die Arbeiten im oberen Bereich des Mühlbergs in der Limburger Altstadt sind im Zeitplan und gehen ihrem Ende entgegen. Die Pflasterarbeiten haben begonnen, das mit dem Tiefbau beauftragte Unternehmen wickelt noch Restarbeiten ab.
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Im Verlauf des Pfarrwegs haben die Pflasterarbeiten begonnen. In einen Abschnitt des Weges musste der Kanal ausgetauscht werden.
Der Stich hoch zum Dom zwischen Pfarrhaus und Schloss ist bereits komplett geschottert, die neue Betonmauer auf Seite des Pfarrhauses mit Natursteinen verkleidet. Die Reste des alten Baums, der bereits im Juli vergangenen Jahres gefällt werden musste, da er von innen verfault war, sind entfernt, ein neuer Baum soll noch gepflanzt werden. „Wir sind genau im vorgesehenen Zeitplan mit den Arbeiten“, sagt Harald Diehl, Abteilungsleiter für den Tiefbau im Rathaus. Das ist auch gut so, denn mit den Arbeiten am Mühlberg beginnt die Großbaustelle in der Altstadt. Als nächstes folgen die Arbeiten an der Domstraße, dann die Nonnenmauer, die für Fahrten hoch zum Dom über Wochen nicht zur Verfügung stehen wird.

Das wird für den sanierten und neu gemachten Bereich des Mühlbergs dann auch gleich zur Bewährungsprobe. Der Kfz-Verkehr wird während der Bauzeit der Nonnenmauer über den Mühlberg laufen. Schwere Fahrzeuge kommen da nicht hoch. Dennoch wird es eine Belastung geben. Deshalb werden die Pflasterer, die gerade mit ihren Arbeiten begonnen haben, die Natursteine im oberen Teil des Mühlbergs nach einem besonderen Muster verlegen. „Das Pflaster wird in einem sogenannten M-Verband verlegt“, erläutert Diehl. Diese Art der Pflasterung ist in der Lage, mehr Druck bzw. Belastung aufzunehmen.

Blaubasalt als Pflaster

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Die Treppenanlage im Verlauf des Pfarrwegs ist in Richtung Mühlberg neu gesetzt worden. Links ist die kleine Mauer zu sehen, die im Bereich der Mühlberg-Kurve neu gebaut wurde.
Dieser Verbund wird ab der Kurve zum Dom hoch verlegt. Die Kurve selbst ist auch für die künftige Befahrung ertüchtigt worden. Eine Mauer aus L-Steinen ermöglicht es, das Fahrbahnniveau in einem gleichmäßigen Gefälle zu halten. Ohne die Mauer, die mit Natursteinen verkleidet ist, hätte es zum Pfarrweg hin ein deutliches Gefälle gegeben. Der Fußweg vom Mühlberg zum Pfarrweg ist wiederhergestellt. Die dort befindliche Treppenanlage war zum Mühlberg hin abgerissen worden, da auch in diesem Bereich der Kanal erneuert werden musste. Die Treppenlage besteht übrigens aus den Stufen, die sich zuvor im oberen Bereich des Mühlbergs befanden. Diese Anlage ist verschwunden.

Nicht nur die gesetzten Treppenstufen sind gebraucht, auch das Blaubasaltpflaster war zuvor schon einmal verlegt. Die Verwendung von gebrauchtem Pflaster ist eine Auflage des Landesamts für Denkmalpflege. Die Stadt hat sich für Blaubasalt entschieden, da es deutlich beständiger ist als das dort bisher verlegte Pflaster.

Nach Angaben von Harald Diehl wird im Zusammenhang mit den derzeit laufenden Arbeiten auch die Zuwegung zur Domdechanei direkt hinter dem Pfarrhaus noch mit erledigt. Und auch der Anschluss an den behindertengerechten Zugang zum Schloss ist noch mit vorgesehen.

Nonnenmauer gesperrt

Die Domstraße wird in der Zeit vom 9. April bis 29. Juli Baustelle sein. Ab dem 30. Juli wird dann die Nonnenmauer zur Baustelle. Die Arbeiten sollen bis November abgeschlossen werden. Die Zufahrt über den Mühlberg ist für Anlieger möglich, sobald die Pflasterarbeiten abgeschlossen sind. Frühestens wird dies ab dem 16. April der Fall sein. Die Zufahrt über die Nonnenmauer ist ab Anfang Juni nicht mehr möglich, da die Arbeiten in der unteren Domstraße dann nur unter Vollsperrung weitergeführt werden können.

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