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18.09.2019

Neue Namen sind gefunden

Der neue Name für das ehemalige Mundipharma-Areal und dir dortige Straße stehen fest: Das Areal trägt künftig den Namen „Campus Limburg“, die Straße heißt „Über der Lahn“. Dies hat der Magistrat nach Angaben von Bürgermeister Dr. Marius Hahn beschlossen.

Campus Limburg ist der neue Name des auf dem Foto zu sehenden Areals. Die Stadt Limburg hat das links stehende Verwaltungsgebäude erworben, das Bistum das Verwaltungsgebäude auf der rechten Seite. Das Conference Center in der Mitte gehört der Grundstücksgesellschaft Egenolf.

Dem Beschluss voran ging ein Namenswettbewerb, an dem sich jeder Interessierte beteiligen konnte. Dabei wurden 235 Namensvorschläge für das Areal eingereicht, 227 für die Straße. Eine Jury aus den Eigentümern Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Generalvikar Wolfgang Rösch, Marcel Kremer (Grundstücksgesellschaft Egenolf) und Dr. Andreas König (Fidelio-Healthcare), sowie dem Dietkirchener Ortsvorsteher Markus Wirth und zwei Zufallsbürgerinnen wählte die beide Namen aus.

Wichtig war der Jury bei der Auswahl, einen Namen zu finden, in dem sich alle Eigentümer wiederfinden und mit dem sich alle gleichermaßen verbunden fühlen. Auch eine Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit den Namen zählte zu den Auswahlkriterien.

Beim Arealnamen waren sich die Eigentümer einig, dass sich intern bereits der Name Campus etabliert habe. Der Vorschlag „Campus Limburg“ wurde daher ausgewählt, weil er Offenheit, Menschennähe und Kreativität wiederspiegle. Sprachlich sei der Name laut Juryurteil einfach und einprägsam.

Neuer Name soll schnell in den Sprachgebrauch übergehen

Beim Straßennamen war es der Jury wichtig, einen Limburg-Bezug zu haben. Daher wurde aus allen Vorschlägern der Name „Über der Lahn“, gewählt. Die Limburger Postleitzahl 65549 macht die Adresse dann komplett.

Als Vertreter der Eigentümer dankte Dr. Marius Hahn allen Teilnehmern des Namenswettbewerbs für ihre Vorschläge. „Es freut mich, dass sich so viele Menschen Gedanken über die Namenswahl gemacht haben.“

Nun hoffen die vier Eigentümer, dass der neue Name für das Areal schnell in den Sprachgebrauch übergeht.  

Aktuell befasst sich die Verwaltung noch mit der Vergabe der Hausnummern. Berücksichtigt werden muss dabei das angrenzende Gebiet, was künftig noch bebaut werden kann. Grundsätzlich werden Hausnummer rechts mit geraden, links mit ungeraden Zahlen vergeben. Auch muss die Verwaltung weitere Formalien regeln, zum Beispiel werden das Amt für Bodenmanagement und die Post angeschrieben und dabei der neue Straßenname mitgeteilt.

Die bestehende Mundipharmastraße, die zwischen dem Areal und dem Globusmarkt verläuft, behält ihren Namen.

Umzug der städtischen Dienststellen

Mit rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird die Stadtverwaltung in das neue Gebäude einziehen und das Neue Rathaus in der Werner-Senger-Straße aufgeben. Das Gebäude ist sanierungsbedürftig und technisch veraltet. In der Innenstadt wird das alte Rathaus bleiben und mit einem modernen Bürgerbüro künftig einen Großteil der Dienstleistungen der Stadtverwaltung zentral anbieten. In der Innenstadt bleiben zudem das Ordnungsamt, das Amt für soziale Betreuung, das Standesamt, das Kulturamt mit den Kunstsammlungen und das Stadtarchiv im Schloss.

Es ist weiterhin beabsichtigt, dass die städtischen Dienststellen bis Ende des Jahres 2019 in den Campus Limburg umziehen. Dabei gibt es allerdings Abhängigkeiten zur Verfügbarkeit der Handwerker. Gleichzeitig wird versucht Synergieeffekte mit den vom Bischöflichen Ordinariat beauftragten Unternehmen zu nutzen.

Folgende Arbeiten müssen vor dem Umzug der Verwaltung ausgeführt werden: Die drei Gebäude (Verwaltungsgebäude I und II und Conference Center) müssen technisch getrennt werden, also die Wärmeversorgung, die Lüftungsanlagen und deren Messungen, die Messungen der Kälteanlagen.

Die Elektroanlage muss umprogrammiert werden, da durch sie sowohl die Innenraumbeleuchtung als auch der Sonnenschutz gesteuert wird. Ausgeführt werden noch Trockenbauarbeiten am Bodenbelag und Schreinerarbeiten und die Räume werden mit Trennwänden an die Bedürfnisse der Stadtverwaltung angepasst. 

Außerdem werden drei Kilometer Regalfläche für Archivierung der Akten eingebaut. Darüber hinaus sind Arbeiten geplant, die den Eingangsbereich angehen. Des Weiteren ist ein Lagerverschlag für die Mülltonnen, sowie für Fahrräder und Lastenbikes geplant.

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