Hilfsnavigation

Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Logo Stadt Limburg an der Lahn

Stadt unterstützt Ansiedlung eines neuen Finanzamts

Das Land Hessen sucht in Limburg Büroflächen in einer Größenordnung von 5700 Quadratmetern. In den Einzel- und Doppelbüros sollen 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Platz finden. Ein solche zusammenhängende Fläche ist in Limburg derzeit nicht am Markt. Die Stadt will daher Grundstücke im ICE-Gebiet zur Verfügung stellen, damit Investoren dort ein entsprechendes Gebäude errichten können. „Das ist die konkrete Hilfe, die die Stadt leisten kann“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich.
Mit dem Amt für Bodenmanagement gibt es im ICE-Gebiet bereits eine Behörde, nun könnte ein neuer Standort für ein das Finanzamt hinzukommen.
Ein entsprechendes Vorgehen hat die Zustimmung des Magistrats, der Fachausschusses wurde informiert und signalisierte Zustimmung. Sollte es zu einem Flächenverkauf kommen, obliegt darüber der Stadtverordnetenversammlung die Entscheidung.

Das Land will die Büroflächen anmieten, ein entsprechendes Gesuch ist auf der Website des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen veröffentlicht worden. Danach sollen in dem Gebäude auch rund 200 Pkw-Stellplätze untergebracht werden. Neben Besprechungsräumen und Sitzungssaal wird ein EDV-Schulungsraum benötigt. Eine barrierefreie Gestaltung und ein rollstuhlgerechtes WC gehören ebenfalls zum Anforderungsprofil.

Ohne Wohnmöglichkeit

Das Land will in dem Komplex das neue Finanzamt unterbringen, in dem unter anderem die Standorte der heutigen Dienststellen Limburg und Weilburg vereinigt werden; weitere Aufgaben kommen zudem noch hinzu. „Wir können die Pläne des Hessischen Finanzministeriums dadurch unterstützten, in dem wir möglichen Investoren geeignete Grundstücke im ICE-Gebiet zur Verfügung stellen“, unterstreicht Hahn. Die Stadt wird dabei verschiedene Parzellen in einem Bereich anbieten, in dem eine drei- bis sechsgeschossige Bauweise möglich ist. Der Kaufpreis für die Grundstücke richtet sich nach dem Kaufpreis, der für das Amt für Bodenmanagement gezahlt worden ist.

„Eine Wohnmöglichkeit soll es in einem neu zu errichtenden Gebäude nicht geben“, verdeutlicht Hahn. Der Grundstücksverkauf, sofern die Stadtverordnetenversammlung diesem zustimmt, wird an die Nutzung als Finanzamt gekoppelt.  

weitere Informationen