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Harmlose Motte, gefährliche Spinner

An zahlreichen Bäumen fressen sich derzeit unzählige Raupen satt. Vor allem die Gespinstmotte sorgt für zahlreiche Anrufe bei der Limburger Stadtgärtnerei, da die Anruferinnen und Anrufer die Befürchtung haben, es handele sich dabei um den Eichenprozessionsspinner.
Sieht vielleicht etwas gefährlich aus, ist es aber nicht. Die Gespinstmotte mit ihrem deutlich sichtbaren Schleier.
Die Gespinstmotte, die Zweige und Blätter mit einem silberfarbenen Schleier überzieht, findet sich nach Angaben von Matthias Beul, Leiter der Limburger Stadtgärtnerei, vorzugsweise an Pfaffenhütchen sowie an Rot- und Weißdorn, fressen sich aber auch an Obstbäumen satt. Diese Raupen sind harmlos, auch wenn die Gespinste teilweise bedrohlich wirken. Die Raupen fressen die Sträucher teilweise komplett kahl, die Pflanze schafft aber in der Regel den Neuaustrieb, so Beul. Die Raupen dienen Vögeln als Nahrung und müssen nicht getötet bzw. aktiv bekämpft werden.

Die besorgten Anruferinnen und Anrufer in der Stadtgärtnerei verwechseln die Gespinstmotte häufig mit dem Eichenprozessionsspinner, der meist runde Nester vorzugsweise am Stamm der Eichen oder an Starkästen baut. Beim Eichenprozessionsspinner sind Vorsicht und Abstand geboten, so Beul. Die feinen Brennhaare der Raupen lösen bei Menschen, die mit ihnen in Berührung kommen, toxische Reaktionen aus. Nester des Eichenprozessionsspinners sollten auf jeden Fall der Stadtgärtnerei unter Tel. (06431) 203-817 oder per Mail an matthias.beul@stadt.limburg.de gemeldet werden.  Die Stadtgärtnerei lässt die Nester dann von einem Fachunternehmen entfernen.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners verfügen über feine Brennhaare, die bei Menschen toxische Reaktionen auslösen.

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