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Stadtgärtnerei

Die Stadtgärtnerei ist zuständig für zahlreiche Aufgaben auf öffentlichen Grünflächen und Anlagen sowie den städtischen Friedhöfen:

  • Pflege von allen Friedhöfen und Maßnahmen rund um die Beisetzung
  • Pflege der öffentlichen Grünflächen und Anlagen in der Innenstadt und in allen Stadtteilen
  • Baumpflege und -kontrolle
  • Blumenschmuck und Dekoration für städtische Veranstaltungen
  • Unterhaltung des Heilkräutergartens
 

Dienstleistungen 

Baumpflege

Innovative Baumkontrollen in Limburg sorgen für Sicherheit und Informiertheit der Bürger
Hammer, Fernglas, Sondierstab, Maßband, verschiedene Handbücher und vor allem der neue tragbare Computer – das ist die tägliche Ausrüstung von Limburgs Baumkontrolleur Herbert Menges. Seit Beginn dieses Jahres werden von ihm sämtliche Bäume, die sich in Limburg und den Stadtteilen auf städtischen Grundstücken befinden, in einem neuen Baumkataster erfasst. Denn oft ist es strittig, wann ein Baum zuletzt zurückgeschnitten wurde und ob eine Fällung eines Baumes tatsächlich gerechtfertigt ist. Mit Hilfe des neuen Baumkatasters soll jetzt Klarheit geschaffen werden. Dazu wird eine neue elektronische Software verwendet, in der jeder Baum seine eigene Akte und eine eigene Nummer bekommt, die bald auch auf den Bäumen mit einer kleinen Plakette angebracht wird. Bei Rückfragen der Bürger kann so jederzeit schnell Auskunft über den Grund einer Fällung oder andere baumpflegerische Maßnahmen gegeben werden. Durch die Kontrolle der Bäume soll außerdem die Sicherheit der Bürger und des Straßenverkehrs gewährleistet werden.

Seit Beginn des Jahres 2014 hat Herbert Menges bereits mehr als 2.500 Bäume erfasst und untersucht. Die Bäume der Kern- und der Brückenvorstadt sind damit alle kontrolliert wurden, derzeit sind die Stadtteile dran. „Ich kontrolliere zuerst die Bäume an den viel befahrenen Straßen, an Spielplätzen und Kindergärten – da, wo Sicherheit in einem besonders hohen Maße gegeben sein muss“, sagt Herbert Menges.

Dazu wird von ihm der Zustand jedes Baumes festgehalten: Welche Maße hat der Baum, ist der Baum gesund oder von Pilzen befallen und dadurch umsturzgefährdet, muss er eventuell zurückgeschnitten werden, um den Gehweg oder die Straße frei zu machen. Je nach Alter und Zustand des Baumes, wird er in einem Zeitfenster von ein bis drei Jahren erneut kontrolliert. Ist der Baum von Pilzen befallen oder anderweitig erkrankt muss entschieden werden, ob es ausreicht, ihn zurückzuschneiden oder ob er sogar gefällt werden muss, um Bürger und Straßenverkehr nicht zu gefährden.

„Der große Vorteil des neuen elektronischen Katasters ist, dass bei Nachfragen zu einem Baum nur noch die Nummer des Baums weitergegeben werden muss und dann die ganze Geschichte des Baums sofort auf dem Computer abrufbar ist“, sagte Matthias Beul, Leiter der Stadtgärtnerei. Kommt es zukünftig beispielsweise zu einem Unfall mit einem Baum, kann sofort ermittelt werden, wann der Baum zuletzt kontrolliert wurde. „Außerdem wissen wir noch gar nicht, wie viele Bäume genau wir eigentlich haben. Das wird sich jetzt ändern.“