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Datum: 22.09.2025

Baumpflegearbeiten auf dem Greifenberg

Auf dem Greifenberg in Limburg stehen in einem parkähnlichen Waldstück mehrere Bäume, die nicht mehr standsicher sind oder einen erheblichen Anteil an Totholz in der Krone aufweisen. Sie stellen damit ein ernstzunehmendes Risiko für Menschen dar, die sich dort aufhalten.

Ab Montag, 22. September, führt eine Fachfirma daher notwendige Pflege- und Fällarbeiten durch. Entfernt werden eine Rosskastanie, zwei Eschen und ein Bergahorn. Alle vier Bäume weisen am Stamm starke Fäulnis oder Pilzbefall auf. Bei den übrigen Bäumen werden in erster Linie abgestorbene Äste aus den Kronen herausgenommen. Sollte sich dabei zeigen, dass einzelne Kronen zu stark geschädigt sind, wird kurzfristig entschieden, ob eine Kappung oder in Einzelfällen auch eine vollständige Fällung erforderlich ist.

Ziel ist es, den parkähnlichen Charakter des Areals zu bewahren und gleichzeitig die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Für Ersatzpflanzungen setzt die Stadtgärtnerei der Stadt Limburg gemeinsam mit Revierförsterin Nadine Ströbele (Hessen Forst) auf klimastabile Baumarten, die sich gut entwickeln können, im Limburger Stadtwald bislang selten vorkommen und zugleich eine hohe ökologische und gestalterische Vielfalt einbringen. Zur Auswahl stehen dafür Zedern, Mammutbäume, Coloradotannen sowie als Laubbäume Esskastanie, Tulpenbäume und eine seltene Eichenart.

Welche Baumarten konkret zum Einsatz kommen, hängt von der Verfügbarkeit in den Baumschulen und den entstandenen Lücken im Bestand ab. Dabei gilt: Jungbäume benötigen ausreichend Licht, sollen aber auch gezielt dort gepflanzt werden, wo in den kommenden Jahren ältere Bäume absehbar absterben.

Mit den Arbeiten wird die Verkehrssicherheit auf dem Greifenberg gewährleistet und gleichzeitig mit zukunftsfähigem, artenreichem Baumbestand aufgeforstet.

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