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Öffentliche Hinweise

Tularämie (Hasenpest) im Bereich der Gemarkung Lindenholzhausen und Eschhofen

In der Gemarkung Eschhofen wurde am  6. März 2020, die Hasenpest festegestellt, in der Gemarkung Lindenholzhausen am 9. Januar 2020. Informationen des Kreisveterinäramtes finden Sie in den folgenden PDFs.

Verbrennen von landwirtschaftlichen und gärtnerischen Abfällen

Grundsätzlich ist es verboten, Abfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen zu entsorgen. Eine Ausnahme besteht für den Bereich der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Abfälle.
Das Verbrennen von Stroh auf abgeernteten Getreidefeldern und das Verbrennen von nicht nur unbedeutenden Mengen anderer pflanzlicher Abfälle (beispielsweise Baumrückschnitt) darf ausschließlich nach den Bestimmungen der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen (PflAbfV) vom 17.03.1975 erfolgen.


Die Verbrennung muss mindestens zwei Werktage vor Beginn durch Verwendung eines Vordrucks durch die verantwortliche Person der Örtlichen Ordnungsbehörde angezeigt werden.
Die Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen ist dem Anzeigeformular als Anlage beigefügt und deren Kenntnisnahme und Beachtung muss von der verantwortlichen Person bestätigt werden.

Der Anzeigenvordruck sowie ein Ansprechpartner finden Sie in der folgenden Dienstleistung:


Die Anzeige stellt keine Genehmigung dar. Sollte die Verbrennung von Stroh oder pflanzlicher Abfälle entgegen der Verordnung durchgeführt werden und einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr verursachen, führt dies zu einem kostenpflichtigen Einsatz für die verantwortliche Person.

Rückschnitt von pflanzlichem Überwuchs

Nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes dürfen in der Zeit vom 1. März bis 30. September Bäume, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen und zur Gesunderhaltung der Bäume. Maßnahmen, die der Gewährleistung der Verkehrssicherheit dienen, sind ebenfalls zulässig.

Bei Überwuchs durch Pflanzen (Bäume, Hecken, Büsche etc.) in den öffentlichen Verkehrsraum (Straßen, Gehwege, Radwege etc.) sind die Grundstückseigentümer zum Rückschnitt bis zur Grundstücksgrenze nach dem Hessischen Straßengesetz verpflichtet.

Der öffentliche Verkehrsraum kann dadurch ohne Behinderung in vollem Umfang genutzt werden. Weiterhin sind Straßennamenschilder besser erkennbar und Straßenlaternen können den Verkehrsraum in vollem Umfang ausleuchten.

Eine regelmäßige Überprüfung und Pflege der Anpflanzungen ist daher unerlässlich.

Straßenreinigung

Nach den Bestimmungen der Satzung über die Straßenreinigung in der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn (Straßenreinigungssatzung) sind die Grundstückseigentümer zur wöchentlichen Straßenreinigung verpflichtet. Die Reinigungspflicht erstreckt sich unter anderem auf Straßen, Gehwege sowie Straßenrinnen und Einflussöffnungen der Straßenkanäle.

Die Reinigung umfasst das Entfernen von Schmutz, Unrat, Papier, Laub und ähnlichem. Neben dem Kehren gehört zur Reinigung auch das Entfernen von Grünwuchs aus dem Pflaster und um Verkehrszeichen beziehungsweise Laternenmasten.

 

Diese Liste ist keine vollständige Liste der öffentlichen Bekanntmachungen. Das Bekanntmachungsorgan der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn ist die Nassauische Neue Presse.