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Lichtzauber am Dom

Weihnachtsstollen und Gebäck auf dem Limburger Dom? Das geht. Mit Kunst, mit Lichtkunst, Illumination. Am Freitag gab es Weihnachtsstollen und Gebäck, es regnete quasi vom Dach und den Türmen die komplette Fassade hinab. Eine kleine Sequenz aus dem zweiten Limburger Lichtfestival, dargeboten von Peter Walker und seinem Team von Luxmuralis.
Auf dem Platz vor dem Dom versammelten sich viele Besucherinnen und Besucher, um sich von dem Lichtfestival beeindrucken zu lassen. Foto: Sascha Braun
Die Turmuhr schlug sieben Mal, der eingeblendete Countdown lief zu Ende, dann setzte sich der Dom unter den Projektionen von Peter Walker gefühlt in Bewegung. Immer neue Bilder entstanden auf der Fassade, entwickelten sich fast zu kleinen filmischen Sequenzen. Mal waren es Sterne, die von allen Seiten kamen und an verschiedenen Punkten der Fassade zusammenliefen, um sich sogleich wieder voneinander zu entfernen. Es gab auch Sternenbilder mit einem zentralen Stern etwas auf der Rosette der Domfront, Schriften tauchten auf und verschwanden wieder, Zahnräder griffen ineinander – und das alles mit Musik unterlegt. Natürlich gab es auch den Wunsch „Frohe Weihnachten“ auf der Fassade.

Nach 15 Minuten war der Durchlauf zu Ende. Applaus gab es nach jeder „Runde“ für Peter und Kathryn Walker sowie David Harper. „Hat Spaß gemacht“, fasste ein Knirps auf Vaters Schulter das Spektakel zusammen. Freude hat es denen bereitet, die hoch zum Dom kamen. Viele sind es wieder gewesen, die das zweite Limburger Lichtfestival anzog.

Dank an Sponsoren

Immer wieder tauchten Peter Walker und sein Team die Fassade des Doms in ein neues Licht. Foto: Stadt Limburg

Die Gäste verteilten sich über den gesamten Abend, denn die Show wurde sechs Mal angeboten. Zwischen dem Ende und der erneuten Einspielung über sechs Projektoren, wind- und regensicher aufgebaut, gab es jedes Mal 15 Minuten Pause. Ausreichend Zeit also, um die Domplatte zu verlassen und neuen Besucherinnen und Besuchern Platz zu machen. Der Strom an Menschen, die über die Domstraße und die Treppen den Platz vor dem Dom erreichten riss nicht ab.

Vor der Lichtshow auf dem Domberg hatte sich Bürgermeister Dr. Marius Hahn in der WERKStadt für das Engagement der Sponsoren bedankt, ohne deren Einsatz an eine Wiederholung nicht zu denken gewesen wäre. Unterstützt haben das zweite Lichtfestival als Hauptsponsoren WERKStadt-Eigentümer Marcel Kremer und die dortige Werbegemeinschaft, zudem die Dr. Fischer Gruppe, MNT, Kreissparkasse, EVL, Design 112 und Moba.

Dank an die Stadt

Die Motive, die Peter Walker und sein Team präsentierten, zeigten viel Abwechslung. Foto: Stadt Limburg
„Wir haben hier ein neues Format geschaffen, das super angenommen wird“, fühlte sich der Bürgermeister am Freitagabend nach den ersten Durchläufen in seiner Einschätzung bestätigt. Vor zweieinhalb Jahren sei in einem Gespräch mit Peter Walker, der Künstler aus der Limburger Partnerstadt Lichfield hatte in den Kunstsammlungen eine Ausstellung mit Bildern und anderen Werken präsentiert, die Idee zu einem Lichtfestival geboren worden. Im vergangenen Jahr habe es eine erfolgreiche Premiere gegeben. Natürlich soll es weitere Fortsetzungen geben, gegebenenfalls lasse sich auch die Altstadt noch besser in den Geschehen integrieren, wünscht sich Hahn.

Für WERKStadt-Inhaber Marcel Kremer ist das Engagement für das Lichtfestival quasi ein Dankeschön an die Stadt und an die Kunden der WERKStadt, das Einkaufszentrum feiert im kommenden Jahr sein zehnjähriges Bestehen (erster Bauabschnitt). Es sei ein Dank an die Stadt, ihre politischen Gremien und die Verwaltung, die Umnutzung des ehemaligen Bahnwerks zu ermöglichen. Und es sei ein Dank an die Kunden, die das Angebot annehmen würden.

Am Samstag wiederholt sich das Spektakel. Start ist um 19 Uhr. Alle 30 Minuten wiederholt sich die 15minütige Show mit 15minütiger Pause, um 22 Uhr ist Schluss. Auf dem Domplatz versorgen Stände mit Getränken und Speisen.

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