Inhalt
Datum: 10.09.2020

Bürgerversammlung: Geänderte Tagesordnung

Stadtverordnetenvorsteher Stefan Muth lädt für Donnerstag, 17. September, zur Bürgerversammlung in die Stadthalle Limburg ein. Beginn ist um 19 Uhr. Einlass ist um 18.30 Uhr.

Die Tagesordnung wurde geändert, sodass die Zukunft des sogenannten neuen Rathauses in der Werner-Senger-Straße an diesem Abend nicht behandelt wird. Grund dafür ist, dass die Fraktionen den Wunsch geäußert haben, die Angelegenheit zunächst in den Gremien zu behandeln.

In der Versammlung informiert die Stadtverwaltung aber wie geplant über die Themen Leerstand in der Innenstadt und über den Ausbau von Blumenrod.

Das Thema Leerstand in der Innenstadt betrifft vor allem die Grabenstraße. Früher war sie die Einkaufsstraße Limburgs. Mit dem Förderprogramm des Landes Hessen INGEplus sollten die Eigentümer und Gewerbetreibenden in der Grabenstraße unterstützt und gestärkt werden, beispielsweise durch ein gemeinsames Marketing oder die Aufwertung von Fassaden. Das Programm kam in Limburg jedoch nicht zur Anwendung, da die notwendige Anzahl der Immobilienbesitzer und Gewerbetreibenden nicht zusammenkam. Im vergangenen Jahr hat die Wirtschaftsförderung der Stadt eine Bestandsaufnahme über die Leerstände in der Grabenstraße gefertigt. Dabei ist auffällig, dass zwischenzeitlich eine hohe Monofunktionalität in der Grabenstraße, beispielsweise Friseure, Einzug gehalten hat. Die Wirtschaftsförderung wird ihre Bestandsaufnahme vorstellen und einen Rückblick auf das Förderprogramm INGEplus geben. Die Perspektive des städtischen Einzelhandels wird von einem Vertreter des Cityrings vorgestellt.

Präsentiert wird auch die Planung für die Weiterentwicklung des Viertels Blumenrod. Dort sollen auf rund 25 Hektar Fläche 670 neue Wohneinheiten entstehen. Bereits 1996 erwarb die Stadt Limburg die Domäne Blumenrod mit einer Fläche von rund 100 Hektar, um dort Bauland zu entwickeln. Ein Teil der Fläche ist bereits bebaut, nun folgt der nächste Abschnitt, denn nach einer von Stadt und Landkreis in Auftrag gegebenen Studie gibt es einen Bedarf an rund 1800 Wohnungen in der Limburg bis zum Jahr 2040.

Hinweis:

Der Mindestabstand von 1,50 Metern muss eingehalten werden und es muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auch ist auf die Einhaltung der Hust- und Niesetikette zu achten. Am Eingangsbereich müssen Bürgerinnen und Bürger ihre Kontaktdaten hinterlegen und ihre Hände desinfizieren. An der Versammlung können maximal 100 Bürgerinnen und Bürger teilnehmen.