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Luftreinhaltung & Lärmschutz

Seit 2009 wurde die Stickstoffdioxid-Immissionsbelastung (NO2) an vier Stellen in der Limburger Innenstadt mittelssogenannter Passivsammler sowie an den Messtellen Limburg-Schiede und Stephanshügel untersucht. Der gesetzliche NO2-Grenzwert für die langfristige Belastung von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel wird an den Untersuchungsstellen Schiede und Frankfurter Straße dabei teilweise deutlich überschritten.

Die Luftmessstation an der Schiede hat die Aufgabe, die Luftbelastung sowie die metrologische Situation an der stark befahrenen Straße detailliert zu erfassen.

Zusätzlich werden auch die Feinstaub- und Kohlenmonoxid-Konzentrationen gemessen, die in dieser Situation ebenfalls überwiegend dem Verkehr zuzuordnen sind.

Im Bereich der Kernstadt beträgt das tägliche Verkehrsaufkommen auf dem Knotenpunkt Schiede / Diezer Straße rund 38.000 Fahrzeuge bei einem relativ hohen Anteil an schweren Nutzfahrzeugen (Quelle: Masterplan Mobilität).

Nach Modellberechnungen können ca. 80 Prozent der Stickstoffoxid-Emissionen in Limburg dem Straßenverkehr zugeordnet werden. Hinzu kommt die Kessellage von Limburg im Limburger Becken, verbunden mit schlechten oder eingeschränkten Belüftungsmöglichkeiten entlang der Straßenführung mit „Straßenschluchtcharakter“.