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Limburger Lesedom

Zum „17. Limburger Lesedom“ laden der Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn und die „Dombibliothek Limburg – Öffentliche Bibliothek für die Stadt Limburg“ mit ihren Partnern vom 24. bis 26. Oktober in die WERKStadt Lounge (Bahnhofsplatz 2, 65549 Limburg a. d. Lahn bei freiem Eintritt ein. Das Lesefest in Limburg ist Bestandteil des landesweiten Literaturfestivals „Leseland Hessen“ - initiiert und gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Ziel des Festivals ist es, die aktuelle Welt der Bücher durch lokale Veranstaltungen mit bekannten Autorinnen und Autoren ins hessische Land zu tragen.

Das Programm

Donnerstag, 24. Oktober 2019

9:30 Uhr
Eden Park – der neunte Würfel, Tobias Elsäßer

Tobias Elsäßer liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Eden Park - der neunte Würfel". Für Kinder ab 10 Jahre.
© S. Fischer Verlag GmbH

Vincent hat ein schreckliches Problem: Wenn er zu lange auf einen Bildschirm schaut, fällt er kurzerhand in Ohnmacht. Er leidet nämlich an einer schlimmen Form von Bildschirmallergie. Das wird zu einem besonderen Problem, als seine Familie nach Eden Park umzieht, in die modernste Stadt der Welt. Hier sind sogar die Lehrer in der Schule nur virtuell anwesend, und gute Noten gibt es fürs Keine-Fragen-Stellen, für fleißiges Online-Shoppen und möglichst viele Online-Freunde. Absolut alles wird hier digital geregelt. So abgeschirmt von der Außenwelt bemerkt niemand in Eden Park, dass die Erde kurz vor dem Untergang steht. Überall graben sich bereits tiefe Risse durch die Straßen ... Bis ein seltsamer Postbote bei Vincent klingelt und ihm ein Paket überreicht, in dem sich neun geheimnisvolle Würfel befinden. Doch wie rettet man damit die ganze Welt? (ab 10 Jahren)
Für Schulen und Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich. Anfragen bis Mittwoch, 16. Oktober 2019, an: silviakremer@dombibliothek.de

11:30 Uhr
Für niemand, Tobias Elsäßer

Tobias Elsäßer liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Für niemand". Für Kinder ab 14 Jahre.
© S. Fischer Verlag GmbH

Drei Jugendliche, drei Schicksale. Sie kennen sich nicht, aber sie alle haben ein gemeinsames Ziel: Selbstmord. In einem Internetforum verabreden sich Sammy, Nidal und Marie, um gemeinsam zu sterben – ohne allerdings zu ahnen, dass sie beobachtet werden. Yoshua ist heimlicher Mitleser des Chats und versucht, das Ereignis zu verhindern. Tatsächlich gelingt es ihm, die Identität, die hinter den Nicknames steckt, herauszufinden. Doch als er zum vereinbarten Treffpunkt kommt, ist es für einige schon zu spät … (ab 14 Jahren)
Für Schulen und Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich. Anfragen bis Mittwoch, 16. Oktober 2019 an: silviakremer@dombibliothek.de

Tobias Elsäßer liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge am Donnerstag, 24.10.2019 um 9:30 Uhr aus "Eden Park - der neunte Würfel (für Kinder ab 10 Jahre) und um 11:30 Uhr aus "Für niemand" (für Kinder ab 14 Jahren).
© Axel Krause

Tobias Elsäßer, geboren 1973, arbeitet als freier Journalist, Autor und Musiker. Darüber hinaus leitet er Schreibwerkstätten und Songwriter-Workshops und schreibt Drehbücher. Für seine Kinder- und Jugendromane hat er bereits zahlreiche Preise und Stipendien erhalten. Unter anderem das Kranichsteiner Stipendium für Jugendliteratur vom Deutschen Literaturfonds und dem Arbeitskreis für Jugendliteratur. 

Quelle: S. FISCHER Verlag GmbH

19:00 Uhr
Toleranz: einfach schwer, Joachim Gauck

Joachim Gauck liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Toleranz: einfach schwer".
© Verlag Herder GmbH

Was hält uns zusammen?
Was muss die Gesellschaft, was muss und was sollte der Einzelne tolerieren und wo liegen die Grenzen der Toleranz?
Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger – für manche eine Bereicherung, für nicht wenige eine Last. Wie viel Andersartigkeit muss man erdulden? Wie viel kann man erdulden? Wie viel Kritik aushalten? Welche gemeinsamen Regeln müssen bei aller Verschiedenheit gelten?
In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck für Toleranz, weil sie das friedliche Zusammenleben von Verschiedenen überhaupt erst ermöglicht. Toleranz, schreibt er, ist nicht Gleichgültigkeit und nicht Versöhnlertum. Toleranz lehrt uns vielmehr, zu dulden, auszuhalten, zu respektieren, was wir nicht oder nicht vollständig gutheißen. Dazu, so Gauck, ist es aber nötig, sich seiner eigenen Identität sicher zu sein. Denn nur, wer weiß, wer er ist, geht selbstbewusst in einen Dialog oder auch Wettstreit mit anderen. Toleranz darf allerdings nicht schrankenlos sein. Nur wenn wir uns gegen die Angriffe von Intoleranten verteidigen – woher auch immer sie kommen mögen –, kann Toleranz und mit ihr die Demokratie gesichert werden.

Joachim Gauck liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Toleranz: einfach schwer".
© J. Denzler & S. Kugler

Joachim Gauck, geboren 1940, studierte Theologie und arbeitete viele Jahre als Pastor; Mitinitiator des kirchlichen und öffentlichen Widerstands gegen die SED-Diktatur; ab März 1990 Abgeordneter für das Bündnis 90 in der zum ersten Mal frei gewählten Volkskammer; von 1991 bis 2000 Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR; 2012 bis 2017 elfter Präsident der Bundesrepublik Deutschland; zahlreiche Ehrungen, u.a.: Theodor-Heuss-Medaille, Geschwister-Scholl-Preis, Europäischer Menschenrechtspreis, Ludwig-Börne-Preis; Ehrendoktor der Universitäten Rostock, Jena, Augsburg, der National University of Ireland/Galway, der Hebrew University of Jerusalem, der Université Paris-Sorbonne sowie der Maastricht University.

Quelle: Verlag Herder GmbH

Freitag, 25. Oktober 2019

10:00 Uhr
Das Okodil und der wunderbare Buchstaben-Basar

Britta Vorbach liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Das Okodil und der wunderbare Buchstaben-Basar". Für Kinder ab 6 Jahre.
© Carlsen Verlag GmbH

Was macht ein Okodil auf dem Buchstaben-Basar?  - Szenische Lesung mit Handpuppe und Mitmach-Elementen
Die Autorin Britta Vorbach lässt mit Handpuppe und szenischem Spiel die Geschichte vom Okodil lebendig werden. Die Kinder können dem Okodil helfen: Sie erhalten Tiernamen und Buchstaben-Karten zum Tauschen. Kann Okodil am Ende als kräftiges K-R-Okodil nach Hause gehen?
Dem kleinen Okodil sind nämlich seine Anfangsbuchstaben abhandengekommen. Da ist es auf dem Buchstaben-Basar im Städtchen Alphabet genau richtig. Hier tauschen, verschenken oder finden Tiere neue Buchstaben – so wird die unscheinbare Fledermaus zur rockigen Ledermaus, das winzige Seepferdchen zum eleganten Feepferdchen, der Zitteraal zum respektablen Ritteraal. Und das Okodil? Das will endlich wieder so werden, wie es war: nämlich ein großes, grünes Krokodil! (ab 6 Jahren)
Für Schulen und Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich. Anfragen bis Mittwoch, 16. Oktober 2019 an: silviakremer@dombibliothek.de

Britta Vorbach liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Das Okodil und der wunderbare Buchstaben-Basar". Für Kinder ab 6 Jahre.
© privat

Britta Vorbach, lebt als freie Autorin in Frankfurt/Main. Gemeinsam mit Annett Stütze veröffentlicht sie im Autorinnen-Duo „Stütze & Vorbach“ Kinderbücher in verschiedenen großen Verlagen. Außerdem publiziert sie Lernmaterialien für Kindergarten- und Grundschulkinder. Mit den Kinderbüchern hält sie szenische Lesungen mit Mitmach-Elementen und gibt Schreibwerkstätten für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren.
Bevor sie zu schreiben begann, war Britta Vorbach Verlagslektorin in Ravensburg und Würzburg. Sie ist gelernte Grundschulpädagogin mit 2. Staatsexamen und wurde 1973 in Tübingen geboren.

Quelle: CARLSEN Verlag GmbH


11:30 Uhr
Auf ein frohes Wiedersehen im Himmel
Die Feldpostbriefe und Karten des Limburgers Johann Rieth aus dem Ersten Weltkrieg, eingeleitet und bearbeitet von Christa Elisabeth Rieth.

Limburgs Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Auf ein frohes Wiedersehen im Himmel" (gymnasiale Oberstufe). Das Foto zeigt Johann Rieth. Den Verfasser der Feldpostbriefe und Karten aus dem 1. Weltkrieg.
© Fotograf: unbekannt

„Wie glücklich wären wir doch, wenn dieser verdammte Krieg nicht wäre,“ schrieb der Limburger Johann Rieth 1916 von der Westfront an seine Frau Kätchen. Da war er bereits mehr als zwei Jahre Soldat und hatte das Grauen der Schützengräben kennengelernt. Zu Kriegsbeginn wurde er eingezogen und musste noch vor Weihnachten 1914 an die Westfront. Aus seinen Briefen und Postkarten geht hervor, dass er zwar nicht mit jubelnder Begeisterung im Feld stand, aber doch zuversichtlich war, dass der Krieg bald gewonnen wird.
Allmählich ändert sich seine Einstellung, je länger die Kämpfe dauern. Er wünscht sich nur noch, dass endlich ein Ende wäre und er nach Hause zu seiner Familie zurückkehren kann. Immer wieder drückte er aus, wie sehr er seine Frau und die drei Kinder vermisste. Im Oktober 1917 ist Johann Rieth gefallen. Seine letzte Ruhe fand er auf einem Soldatenfriedhof in der Nähe von Ypern.
Johann Rieths Enkelin Christa Elisabeth Rieth, die sich intensiv mit der Geschichte ihres Großvaters auseinandergesetzt hat, übernahm es, die Briefe zu transkribieren. Sie liegen nun in der Publikationsreihe des Limburger Stadtarchivs gedruckt vor. Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker wird ausgewählte Stellen vorlesen und so einen Einblick in die Gemütsverfassung eines Mannes geben, der über Jahre hinweg die Leiden des Krieges erdulden musste und schließlich mit dem Leben bezahlte. (ab der 10. Jahrgangsstufe)
Für Schulen und Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich. Anfragen bis Mittwoch, 16. Oktober 2019 an: silviakremer@dombibliothek.de

Dr. Christoph Waldecker liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Auf ein frohes Wiedersehen im Himmel" (ab der 10. Jahrgangsstufe).
© privat

Dr. Christoph Waldecker, Jahrgang 1967, Studium der Geschichte, Germanistik und Kanonistik an der Universität Bonn, Abschluss Magister Artium, 2001 zum Dr. phil. promoviert mit einer Arbeit über die Mainzer Erzbischöfe im 12. Jahrhundert. 2007 nach postgradualem Fernstudium an der Fachhochschule Potsdam Diplom-Archivar (FH).
Seit 1991 in verschiedenen Archiven tätig, seit 2007 Leiter des Stadtarchivs Limburg.
Mitglied der Historischen Kommission für Nassau, Vorsitzender des Verbandes Hessischer Kommunalarchivarinnen und Kommunalarchivare, freier Mitarbeiter des Germania Sacra-Projektes.
Zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen der mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichte, vor allem zur Geschichte Limburgs. 

Quelle:  Dr. Christoph Waldecker

19:00 Uhr
Bullenbrüder: Tote haben keine Ferien, Hans Rath & Edgar Rai

Hans Rath & Edgar Rai lesen beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Bullenbrüder: Tote haben keine Ferien".
© Rowohlt Verlag GmbH

Privatschnüffler Charlie Brinks ist unter die Bodyguards gegangen. Er kutschiert den CEO der insolventen Air Brandenburg durch die Gegend, weil der gerade tausende von Mitarbeitern entlassen musste und nun Fracksausen hat. Zu Hause bei Charlies Bruder, Kommissar Holger Brinks, treibt Mutter Anita alle in den Wahnsinn. Sie hat einen neuen Lover: Jean-Pierre, einen Steward, der gerade bei Air Brandenburg entlassen wurde. Holger ist dankbar für einen neuen Fall: Ein Maik Schuster hat Selbstmord begangen, mit einer eigens dafür besorgten Knarre. Doch zu Hause bei dem Toten findet Holger als erstes einen Schrank mit registrierten Waffen. Wer erschießt sich mit einem Gewehr vom Schwarzmarkt, wenn er genug davon zu Hause hat? Dann wird der CEO, den Charlie bewacht, mit einer Waffe angeschossen, die auf Maik Schuster zugelassen war ...

Hans Rath & Edgar Rai lesen beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Büllenbrüder: Tote haben keine Ferien".
© Mirjam Knickriem

Hans Rath, geboren 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Zwei Bände seiner Romantrilogie um den Mittvierziger Paul Schubert wurden fürs Kino adaptiert. Seine aktuellen Bücher aus der Reihe «Und Gott sprach» sind ebenfalls Bestseller.

Edgar Rai, geboren 1967, wurde mehrerer Schulen verwiesen, ging ein Jahr nach Amerika und studierte Musikwissenschaften und Anglistik in Marburg und Berlin. Er arbeitete unter anderem als Drehbuchautor, Basketballtrainer, Chorleiter, Handwerker und Onlineredakteur. Seit 2001 ist er freier Schriftsteller und hat neben weiteren die Romane «Nächsten Sommer» und «Etwas bleibt immer» veröffentlicht. Edgar Rai hat drei Kinder und lebt in Berlin.

Quelle: Rowohlt Verlag GmbH


Samstag, 26. Oktober 2019

11:00 Uhr
Die Schandrose, Horst Christian Bracht

Host Christian Bracht liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Die Schandrose".
© Books on Demand

Bei seinem Rundgang durch die Gassen von Limburg findet der Nachtwächter einen leblosen Körper eingezwängt in einen Kohlensack an eine Hauswand gelehnt. Erschrocken stößt er in sein Horn. Die herbeigerufenen Anwohner befreien den aus der eingedrückten Nase blutenden Nachbarn. Auf einem Pappschild finden sie eine eindeutige Botschaft: Dem Mann wird vorgeworfen, er schlage sein Weib; er solle mit der Prügelei aufhören; dies sei die erste Warnung. Im Karton steckt eine schwarze Rose. Eine Schandrose, wie eine Nachbarin treffend mutmaßt: die Schandrose sei eine ernste Warnung an den brutalen Ehemann.
Wer steckt hinter der Tat? Die Stadtväter sind aufgebracht. Wer erdreistet sich, Selbstjustiz zu üben? Der Mann habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. Häusliche Gewalt stehe nicht unter Strafe. Selbst die Bibel sagt, das Weib sei dem Manne untertan. Der Schultheiß ordnet eine strenge Untersuchung an. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als ein angesehener Ratsherr tot mit einer Schandrose in der verkrampften Hand aufgefunden wird ...
Die Schandrose schildert das fiktive Schicksal einer frühen Vorkämpferin gegen häusliche Gewalt und für die Würde der Frauen. Ein historischer Roman des 17. Jahrhunderts mit einem leider nach wie vor aktuellen Thema.
Nach Die Schwedenfratze, Der Klosterbrauer, Galgenfrist und Der Diakon ist dem Limburger Autor Horst Christian Bracht wieder ein spannender historischer Roman gelungen. Gut recherchiert, fesselnd geschrieben, ein großes Lesevergnügen!

Horst Christian Bracht liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Die Schandrose".
© privat

Horst Christian Bracht, Jahrgang 1943, studierte an der Technischen Universität Carolo Wilhelmina zu Braunschweig Maschinenbau und übernahm verschiedene Managementaufgaben in der Industrie. Erst im Ruhestand hat er die Muße für seine wahre Leidenschaft, die Schriftstellerei, gefunden. Horst Christian Bracht lebt seit über zehn Jahren mit seiner Frau in einem alten Fachwerkhaus in der Limburger Altstadt.

Quelle: Books on Demand


17:30 Uhr
Zu jung für alt: Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben, Dieter Bednarz

Dieter Bednarz liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Zu jung für alt: Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben".
© Dieter Bednarz

Was tun, wenn das Berufsleben endet, man sich aber viel zu jung fühlt, um zum alten Eisen zu gehören? Dieter Bednarz, über 30 Jahre SPIEGEL-Redakteur, kommt schwer ins Grübeln, als seine Firma den Vorruhestand propagiert. Aber er wäre nicht der erfolgreiche Journalist und Bestseller-Autor, wenn er mit dieser Situation nicht höchst produktiv und unterhaltsam umgehen würde. Mit viel Humor und Neugier, angetrieben von den Spötteleien seiner drei jungen Töchter und seiner zehn Jahre jüngeren Frau, begibt er sich auf die Suche nach Menschen, die wie er überzeugt sind: Da geht noch was!
Auf seiner deutschlandweiten Recherchereise trifft Dieter Bednarz Experten für Vorruhestand und Rente, aber auch für Vielfalt am Arbeitsmarkt; er befragt Coachs, Psychotherapeuten und Altersforscher. Er schaut hinter die Kulissen eines Ü-70-Chors auf St. Pauli, schnuppert Theaterluft in einem Senioren-Kabarett, besucht aber auch Kumpels auf der letzten Zeche des Ruhrgebiets, für die vorzeitig Schicht im Schacht ist. Und er besucht in dessen neuem Leben Phillip Lahm, den Kapitän der Fußballweltmeister 2014, der ihm entscheidende Tipps zur so genannten zweiten Karriere gibt.
Ob Hobby, Ehrenamt oder zweite Karriere: Möglichkeiten gibt es viele für die jüngste Ruhestandsgeneration, die ihrem Leben einen neuen Drive geben will. Leidenschaft und Ausdauer, Flexibilität und Selbsterkenntnis sind gute Gefährten auf diesem Weg, wie Dieter Bednarz an Leib und Seele erfährt. Neugier und Gelassenheit helfen, den roten Faden des eigenen Lebens zu finden.
Das neue Buch von Dieter Bednarz ist ein Aufruf an alle Leserinnen und Leser in der Lebensmitte: Wer zu jung ist, um alt zu sein, ist auf jeden Fall nicht zu alt, um neu anzufangen!

Dieter Bednarz liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Zu jung für alt: Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben".
© Hasan Demirci

Dieter Bednarz ist Journalist, Autor und Referent. Über 30 Jahre berichtete er als Korrespondent und politischer Redakteur des SPIEGEL vor allem über den Nahen und Mittleren Osten. Bekannt wurde er zunächst durch seine Gespräche mit Staats- und Regierungschefs der arabischen Welt, seit 2009 aber auch als Autor persönlich gefärbter Sachbücher und Romane. »Überleben an der Wickelfront« (2009) und »Mann darf sich doch mal irren!« (2013) wurden für das ZDF mit Uwe Ochsenknecht als Dieter verfilmt. 2017 erschien sein Roman »Schwer erleuchtet« (Kino- und Bühnenfassung in Arbeit). Mit „Zu jung für alt“, erschienen im Herbst 2018 in der Edition Körber, schlägt der Autor nun ebenso humorvoll wie lehrreich den Bogen von der Wickelfront zur Rentnerfront. Dieter Bednarz, Jahrgang 1956, lebt mit seiner Familie in Hamburg. 

Quelle: Dieter Bednarz


19:30 Uhr
Frauengeschichten: Was ich von starken Frauen gelernt habe, Hubertus Meyer-Burckhardt

Hubertus Meyer-Burckhardt liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Frauengeschichten: Was ich von starken Frauen gelernt habe".
© Gütersloher Verlagshaus, Verlagsgruppe Random House GmbH

Jeden Monat befragt Hubertus Meyer-Burckhardt eine erfolgreiche Frau zu ihrem Leben. Sein Buch „Frauengeschichten“, erschienen im Gütersloher Verlagshaus, versammelt die bewegendsten Gespräche.
Frauen gelingt es leichter, zu neuen Ufern aufzubrechen, wenn sich ihre Position in der Gesellschaft ändert. Selbst wenn es „unvernünftig“ ist, bleiben sie offen für Neues – solange es ihnen Spaß macht. So erlebt es TV-Produzent, Journalist und Schriftsteller Hubertus Meyer-Burckhardt, Gastgeber einer der erfolgreichsten Talkshows im Fernsehen sowie des Radio-Talks „Frauengespräche“. Zehn herausragende Gespräche versammelt er in seinem Band „Frauenge-schichten. Was ich von starken Frauen gelernt habe“. Die Auswahl der Frauen, die bei Meyer-Burckhardt zu Wort kommen, reicht von Marianne Sägebrecht über Elke Heidenreich bis zu Ina Müller. Für diese Frauen ist das Leben eine „ungesicherte Unfallstelle“ – ein offener Raum für Neues, für Experimente, ein Reservat, in dem Unvorhergesehenes entstehen kann. Meyer-Burckhardts Interviewpartnerinnen können viel von diesem permanenten Wandel erzählen: so z. B. die Hamburger Pfarrerin Ulrike Murmann, die als ganz junge Frau unvorbereitet in Argentinien die Leitung einer Gemeinde übernahm, oder Doris Dörrie, von der wir erfahren, dass sie chinesisch kochen lernte, weil ihre Filme in China von der Zensur verboten worden sind – und dass sie sich in jungen Jahren mit Neonazis prügelte.
Am Ende nimmt er aus jeder Begegnung eine Erkenntnis für das eigene Leben mit, zum Beispiel das Lebensmotto von Barbara Schöneberger: „Ich empfehle zu leben.“ So kann dieses Buch anregen, auch das eigene Leben zu hinterfragen und authentisch und ungesichert zu leben.

Hubertus Meyer-Burckhardt liest beim "Limburger Lesedom" in der WERKStadt Lounge aus "Frauengeschichten: Was ich von starken Frauen gelernt habe"
© Achim von Gerven, photography

Hubertus Meyer-Burckhardt, geb. 1956, ist ein preisgekrönter Film- und TV-Produzent, Journalist, Manager in der Medienbranche, Schriftsteller und seit mehr als 15 Jahren Moderator der "NDR Talk Show". Beim Hörfunksender NDR Info hat Hubertus Meyer-Burckhardt seinen eigenen Talk. Er lebt in Hamburg. 

Quelle: Gütersloher Verlagshaus, Verlagsgruppe Random House GmbH

Da den Veranstaltern die Sicherheit der Gäste wichtig ist, ist die Besucherzahl auf 150 Personen pro Lesung begrenzt. Bitte beachten Sie das beschränkte Platzangebot. Leider ist keine Sitzplatzreservierung möglich.

Wir danken unseren Partnern 2019

Energieversorgung Limburg GmbH (EVL),
Rudolf Schuy GmbH & Co KG,
Kreissparkasse Limburg,
Kreisvolkshochschule Limburg-Weilburg e. V.,
Sparda-Bank Hessen eG – Zweigstelle Limburg,
Kulturvereinigung Limburg e. V.,
Schaefer Bücher,
Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH,
Dom Hotel Limburg,
BlumenWerk Limburg,
Gartenbaumschule Schumann
und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst
mit seinen Partnern hr 2 kultur und Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Örtlicher Veranstalter

Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn, Kulturamt
Dombibliothek – Öffentliche Bibliothek für die Stadt Limburg

Wichiger Hinweis

Die Kreisstadt Limburg a. d. Lahn dokumentiert die Veranstaltungen des „Limburger Lesedoms“ mit Fotografien. Diese werden möglicherweise in den Printmedien, den sozialen Netzwerken und im Internet veröffentlicht. Mit Ihrem Besuch der Veranstaltung(en) in der WERKStadt Lounge erklären Sie sich einverstanden, dass Sie Fotoaufnahmen – sowohl einzeln als auch in der Gruppe – sowie einer späteren Darstellung in den Printmedien, den sozialen Netzwerken und im Internet zustimmen. 

 

weitere Informationen

Ansprechpartner

Irene Rörig
Amtsleiterin Kulturamt
Telefon 06431 203-915
Kontaktformular

Tanja Schnatz
Telefon 06431 203-912
Fax 06431 203-918
Kontaktformular

Angelika Breithecker
Telefon 06431 203-913
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