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Rudi Wagner Stiftung
Die Leiterin der Kindertagesstätte, Natascha Nikolajevic (2. von rechts), mit Kindern und Mitarbeiterinnen bei Übergabe des Spendenschecks. Von Links: Diakon Wolfgang Zernig, Thomas Krug (Amt für soziale Betreuung), Pfarrer Toni Schroers, Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Ortsvorsteher Heiko Welker.

Die Rudi-Wagner-Stiftung wurde im Jahr 1980 durch den ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Eschhofen, Rudi Wagner, und dessen Ehefrau Maria gegründet. Stiftungszweck ist es, behinderte Kinder und Jugendliche in Limburg und den Stadtteilen zu unterstützen.

Grundstock war ein Geldbetrag aus dem Privatvermögen des Ehepaares Wagner. Durch Zustiftungen und Spenden ist das Stiftungskapital auf 145.559,95 € angewachsen.

Die jährlich erzielten Erlöse aus der Stiftung werden gemäß Stiftungsurkunde für die Unterstützung geistig und körperlich behinderter Kinder und Jugendlicher verwendet. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die finanzielle Förderung gemeinnütziger Vereine und Organisationen verwirklicht, die sich der Betreuung behinderter Kinder und Jugendlicher verpflichtet haben.

Über die Verwendung des Stiftungserlöses hat der Bürgermeister der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn zu entscheiden.

Der Erlös aus dem Jahr 2017 in Höhe von 716,41 € wurde am 23. April durch Bürgermeister Dr. Marius Hahn an die Katholische Kindertagesstätte „St. Therese“ in Linter übergeben. Als integrative Kindertagesstätte werden dort behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut. Natascha Nikolajevic, die Leiterin der Kindertagesstätte, sowie Diakon Wolfgang Zernig vom Gesamtverband Katholischer Kirchengemeinden in Limburg als Träger des Kindergartens, dankten für die Spende. Die Spende soll unter anderem für Ersatzbeschaffungen von Therapiemitteln, wie für einen neuen CD-Player für das Musikbett, verwendet werden.

Über 180.000 € konnten seit Gründung der Stiftung den verschiedensten Institutionen und Einrichtungen, sowie Privatpersonen zur Verfügung gestellt.

Damit wurde ein wichtiger Beitrag zur Integration behinderter Kinder und Jugendlicher geleistet.

Zustiftungen und Spenden sind jederzeit willkommen. Vorschläge und Anträge für die Verwendung der Mittel können an den Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn, Amt für soziale Betreuung, gerichtet werden.

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