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Sie kommen aus Portugal, von der italienischen Insel Sizilien, aus der belgischen Grenzregion zu Frankreich oder aus dem europäischen Norden, aus Finnland. Sie sind alle zwischen 16 und 18 Jahre alt, gehen zur Schule und sie eint zum Beispiel Französisch als Fremdsprache. Derzeit sind die jungen Menschen aus verschiedenen Nationen zu Gast an der Limburger Tilemannschule. Dort findet der Abschluss des Erasmus+-Projekts statt, an dem auch das Gymnasium aus Limburg teilnimmt.
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Die Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Ländern auf dem Europaplatz vor dem Limburger Rathaus.
„Wir haben ein volles Programm“, erläutert Stefanie Reitz, die als Lehrerin den Austausch an der Tilemannschule begleitet. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich erst im Januar in Lahti in Finnland getroffen. Verständigt wird sich offiziell auf Französisch, das ist die gemeinsame Fremdsprache. Wie Stefanie Reitz während des Magistratsempfangs der Stadt Limburg durch Bürgermeister Dr. Marius Hahn erläuterte, beinhaltet das Projekt „La classe en action“ ein inhaltliches Thema aus dem sozialen Bereich sowie eine pädagogische Aufgabenstellung. Dazu gehört unter anderem, dass die Schülerinnen und Schüler ein Video anfertigen, eine Fotoreportage erstellen oder auch ein Theaterstück einüben.

Und natürlich geht es auch darum, Land und Leute ein wenig kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler aus dem europäischen Ausland sind deshalb in Gastfamilien untergebracht, Bürgermeister Hahn ermunterte während des Empfangs zu einem Besuch der historischen Altstadt und des Doms. Auf dem Programm stehen auch ein Ausflug nach Koblenz oder auch ein Trip nach Frankfurt, wobei dort mit dem Besuch des Filmmuseums auch gleich schon inhaltlich gearbeitet wird.

Andere Länder, andere Lernmethoden

Regine Eiser-Müller, die Leiterin der Tilemannschule, sieht in dem europäischen Austauschprogramm nicht nur einen Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte. Der Blick über den eigenen Tellerrand führt zum Beispiel nach Finnland, in dem der Schulunterricht zumindest in der Oberstufe völlig ohne gedruckte Bücher und Papier auskommt. Dort wird digital gelernt.

Von anderen Lernmethoden weiß auch Stefanie Reitz zu berichten. Nach ihrer Auskunft gibt es doch erhebliche Unterschiede in den einzelnen Ländern, wie Fremdsprachen vermittelt und gelernt werden. In der aktuellen Gruppe des Erasmus+-Projekts sind die Mädchen deutlich in der Mehrheit. Das ist nach Einschätzung von Stefanie Reitz darauf zurückzuführen, dass es an Französisch als Fremdsprache gekoppelt sei. Und für diese Sprache interessierten sich Mädchen eben mehr als Jungs.

So unterschiedlich wie die Herkunftsländer, so unterschiedlich waren auch die kleinen Gastgeschenke, die der Limburger Bürgermeister überreicht bekam. Gebäck aus Portugal und Belgien, Glaskunst aus Finnland und natürlich reichlich Informationsmaterial über Städte und Regionen der Länder.

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