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Die Künstlerin INK Sonntag-Ramirez Ponce präsentiert ab Samstag, 17. März, eine Auswahl ihrer Bleistiftzeichnungen unter dem Titel „Die Seelenzeichnerin“ in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg (Historisches Rathaus, Fischmarkt 21). Vier Werkgruppen dokumentieren ihr umfangreiches Schaffen und laden zu einem Dialog von Angesicht zu Angesicht ein.
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Die Künstlerin INK Sonntag-Ramirez Ponce präsentiert in den Limburger Kunstsammlungen eine Auswahl ihrer Bleichstiftzeichnungen. Auf dem Foto ist sie mit ihrem Portrait »Adam (Jesus Christ Superstar)« zu sehen.
Die Ausstellung „Die Seelenzeichnerin – INK Sonntag-Ramirez Ponce“ wird vom Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn und dem Förderkreis Bildende Kunst Limburg in der Zeit vom 17. März bis 3. Juni in den Kunstsammlungen gezeigt. Eröffnet wird sie am Freitag, 16. März, um 19 Uhr von Stadtrat Stephan Geller. INK führt in die Ausstellung ein. Musikalisch gestalten Lukas Schmidt (Saxophon) und Jonas Wiesner (Gitarre) die Vernissage.

INK Sonntag-Ramirez Ponce ist eine mehrfach national und international ausgezeichnete freischaffende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet im hessischen Spessart und in Andalusien/Spanien. Ihre Kunstprojekte verbinden Menschen von New York bis Manila.

Vier Werkgruppen

In Limburg ist die Künstlerin mit folgenden Werkgruppen präsent: „Another day in paradise“, Thema: Adam und Eva oder das Selbstverständnis von Mann und Frau im Heute; mit dem „Dutch Masters Suite Project” - die Wandlung von Musik in Zeichnung in Zusammenarbeit mit dem in New York lebenden und arbeitenden Komponisten Johan de Meij. In den mystischen Zauber Spaniens entführt die Werkgruppe unter dem Titel „duende de España“; unter dem Motto „ad naturam - an die Natur“ wird ein Projekt zur Erhaltung der Natur gezeigt.

Irene Rörig, Leiterin des Kulturamtes, zeigt sich froh und glücklich, „dass es uns gelungen ist, diese bemerkenswerte Künstlerin und ihr Werk in Limburg vorzustellen. INK gelingt es, außergewöhnliche und besondere Momente einzufangen und jedes Portrait zu einem Blickfang zu machen.“ Der Kontakt zur Künstlerin geht auf den im Januar verstorbenen Albert Keller aus Limburg zurück. Auch dem Förderkreis gelte es danke zu sagen, ohne dessen Unterstützung solche umfangreichen Projekte schwer umsetzbar seien.

Der Makroblick

Die Werke der Künstlerin INK, die sich mit dem Menschen und seiner Innen- und Um-Welt beschäftigen, beruhen auf ihren direkten visuellen Erfahrungen. Der Bruchteil einer Sekunde, eine Wahrnehmung im Augenwinkel, entscheidet, ob dieser Mensch/diese Situation zum Thema/Modell werden könnte. Eine Bildidee wird entwickelt, die im Atelier der Prüfung ihrer Bildwürdigkeit unterzogen und schließlich ausgearbeitet und präzisiert wird. INK geht also mit offenen Augen durch die Welt, um zu einer Bildfindung zu gelangen, die es ihr wert ist, mit einem enorm hohen Zeit- und Arbeitseinsatz, bedingt durch ihre ausgefeilte Technik, festgehalten zu werden.

Dabei nähert sie sich mit einer Art „Makroblick“ scheinbar Alltäglichem, um durch ihre Arbeitsweise die Einzigartigkeit und Genialität des Dargestellten bewusst zu machen. Das Objekt der Arbeit wird auf ausgesprochen körperhafte Weise gezeigt, als ob es Topographien wären, die sich dem Auge des Betrachters in einem großen Detailreichtum zur Erforschung darbieten.

Werke der Entschleunigung

Ihre Technik erlaubt eine große Klarheit und Tiefenschärfe, die sowohl in der Fern- als auch in der Nahbetrachtung eine besondere Wirkung entfaltet. So werden Spuren präsentiert, die bisher nicht wahrgenommen wurden. Portraits zeigen (Lebens)Linien, welche die Zeit auf den Gesichtern hinterlassen hat; gelebtes Leben wird erfahrbar. Die Dargestellten werden so gezeigt, dass man meint, sie greifen zu können, und lassen eine so große Nähe zu, welche man in der Realität niemals erfahren könnte.

Damit arbeitet INK bewusst der in der Gesellschaft gültigen Maxime entgegen, die die Extreme und die Schnelllebigkeit zum Inhalt hat. Konzentriert auf das Wesentliche nur weniger/einer Person(en) oder einiger Gegenstände soll das Auge auf der Vielfalt des Wenigen ruhen, die Wahrnehmung entschleunigen, und so die Wertigkeit unseres direkten Umfeldes neu beleuchten. Eine neue Dimension eröffnet sich dem Betrachter - das Alltägliche wird zum Universum. Ein Universum, dem sich INK teilweise auch über Jahre hinweg in Projekten widmet und die durchaus auch Kunstgattungsübergreifend sein können.

INK hat mit ihren Werken an Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Berlin, Bern, Bonn, Frankfurt/M, Karlsruhe, Kassel, Madrid, München und Wien teilgenommen, ihre Arbeiten finden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland. INK ist Jurymitglied des spanischen Kunstpreises Concurso pintura directa 2017. Unter ihren Auszeichnungen befindet sich der Hans-Jürgen Imiela-Gedächtnispreis des Kunstvereins Eisenturm, Mainz (2.Preis) „Die Gedanken sind frei“;;zudem erhielt sie den Förderpreis des St.-Leopold-Friedenspreises für humanitäres Engagement in der Kunst aus Klosterneuburg bei Wien.

Die Öffnungszeiten

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Kunstsammlungen der Stadt Limburg,Montag und Dienstag von 8:30 bis 12 Uhr, Mittwoch von 8:30 bis 14 Uhr, Donnerstag von 8:30 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr sowie Freitag/Samstag/Sonntag/Feiertage von 11 bis 17 Uhr besucht werden, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.limburg.de.

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