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Das Freigelände hinter dem Schützenhaus des Limburger Schützenvereins im Eduard-Horn-Park darf derzeit nicht betreten werden. Aus der steil aufsteigenden Wand am Ende des Freigeländes haben sich Steine gelöst und sind Bäume umgekippt. Nach Einschätzung eines von der Stadt beauftragten Ingenieurbüros für Geotechnik besteht die Gefahr weiterer Steinabgänge und Felsstürze.

Aus dem Hang haben sich Felsbrocken gelöst, zudem sind Bäume umgefallen. Foto: Hasselbächer

Von dem Schützenhaus, dessen Front zu dem Fahrweg durch den Park liegt, erstreckt sich das Schießgelände in den rückwärtigen Bereich, der einem verlassenen Steinbruch ähnelt. Das Gelände endet an einer 15 bis 20 Meter hohen und steil aufragenden Felswand. Das komplette Gelände, das sich im Besitz der Stadt befindet und dem Schützenverein per Erbpachtvertrag zur Nutzung überlassen ist, ist eingezäunt.

Aus der Felswand sind mehrere Blöcke und Steine herausgebrochen und auf das Areal der Schießanlage gestürzt, festgestellt wurde dies am ersten Februarwochenende. Seitdem fanden mehrere Ortstermine mit Vertretern der Stadt und des Schützenvereins statt, am Freitag, 9. Februar, schließlich auch mit dem Gutachter.

Das Ergebnis: Es besteht die Gefahr weiterer Steinabgänge und Felsstürze, deshalb darf das Freigelände bis zur Sicherung der Felswand nicht betreten werden. In dieser Woche soll noch Kontakt mit einem Spezialunternehmen aufgenommen werden, das sich der Sicherung der Wand annimmt. Klar ist auch, dass nicht nur die bereits herabgestürzten Steine beseitigt werden müssen, sondern der Hang auch vom Bewuchs befreit werden muss.

Nach Einschätzung des Gutachters ist der Felssturz auf allgemeine Verwitterungsvorgänge zurückzuführen, die durch die starken Niederschläge der vergangenen Wochen sowie den Frost verstärkt worden sind. Diese Ereignisse haben zur einer Auflockerung der Spalten und Risse im Fels geführt. Zusätzlich könnte sich auch der Sturm „Friederike“ am 18. Januar noch ausgewirkt haben. In der Felswand befinden sich Bäume, deren Wurzeln in die Risse und Spalten reichen. Durch die starke Bewegung der Bäume, ausgelöst durch den Sturm, könnte es noch zusätzliche Impulse für den Felssturz gegeben haben.

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