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Ab Montag, 5. Februar, ist das Parkhaus an Stadthalle und Rathaus Baustelle. Es steht dann bis voraussichtlich Ende September nicht zum Parken zur Verfügung. Wird das Parkhaus wieder eröffnet, dann gibt es spezielle Parkflächen, die barrierefrei erreichbar sind, gibt es E-Ladestationen und das Parkhaus wird deutlich besser beleuchtet und mit hellen Farben gestaltet werden. Zudem wird es ein Leitsystem geben, das die Orientierung erleichtert und es gibt eine Videoschutzanlage.

Nach der Sanierung soll das Parkhaus deutlich freundlicher und heller gestaltet sein. Zudem gibt es spezielle Parkplätze und E-Ladestationen. Bild: R&P Ruffert Ingenieurgesellschaft

Die Sanierung des Parkhauses, die Einrichtung stammt aus dem Jahr 1977, ist notwendig. Das liegt zum einem am Beton des Bauwerks selbst, zum anderen aber auch an der Technik. Die Stadtlinie als Eigentümer des Stadthallenparkhauses hat Baukosten in Höhe von 3,6 Millionen Euro netto eingeplant. Die Arbeiten sind in vier Gewerken vergeben worden: Die Betonsanierung, die Elektroinstallation mit einer Videoschutzanlage für das Parkhaus, eine Lüftungsanlage sowie der Bereich Brandschutz/Feuerlöschtechnik.

Mit der Sanierung werden auch besondere Parkplätze für Behinderte und Familien geschaffen, die mehr Fläche bieten und sich auch in der Nähe des Aufzugs befinden. In dem sanierten Parkhaus wird es 95 frei verfügbare Stellflächen geben, bisher sind es 107.

Belastungen gering halten

Die von der Sanierung ausgehenden Emissionen sollen möglichst gering gehalten werden, das Bauwerk befindet sich schließlich mitten in der Stadt, im direkten Umfeld wird gewohnt und gearbeitet. Dabei spielt der Lärm die entscheidende Rolle. Alle Zugänge und Zufahrten zu dem Parkhaus werden eingehaust, um die Umgebung möglichst vor Lärm zu schützen. Auf den Einsatz von Presslufthämmern soll möglichst verzichtet werden, viele Arbeiten werden mit Geräten ausgeführt, die Wasser unter Hochdruck nutzen. Auch diese sind nicht ganz leise, sie verhindern jedoch eine Körperschallübertragung.

Im Vorfeld der Arbeiten wurde ein Gutachter eingeschaltet, es gab Geräuschmessungen mit einem Kompressor, der probeweise im Parkhaus lief. Im weiteren Verlauf werden die von der Baustelle ausgehenden Emissionen von ihm gemessenen und kontrolliert. Darüber hinaus sind Beweissicherungsverfahren in den umliegenden Gebäuden vorgenommen worden. Auch wenn viel unternommen wird, um die Belastungen im Umfeld der Baustelle gering zu halten, ganz ohne Beeinträchtigung sind die Arbeiten nicht abzuwickeln. So wird es zum Beispiel in der Diezer Straße immer wieder einmal zu Behinderungen kommen, denn über die dortige Zufahrt zum Parkhaus läuft die Andienung der Baustelle.

Ersatz für Dauerparker

Die Dauerparker in dem Parkhaus haben Ersatzplätze in den benachbarten Parkhäusern am ZOB und der Altstadt angeboten bekommen. Die mit der Projektsteuerung beauftragte Bauwert Projekt Consult GmbH hat für die Anlieger während der Bauzeit eine Hotline geschaltet. Die Be-und Entladezone im Bereich Diezer Str. 12 bis 14 wird für die Baustelleneinrichtung benötigt. Der Gehweg entlang der Ladezone mit dem Durchgang für Fußgänger zwischen Diezer Straße und Rathaus/Pusteblume bleibt durchgehend offen. Überlegt wird noch, ob nach der Einrichtung der Baustelle ein zweiter Überweg für Fußgänger auf der Diezer Straße geschaffen wird, der in Höhe der Einmündung Josef-Ludwig-Straße angelegt werden könnte.

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