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Autofahrer stehen vor roten Ampeln, es geht nicht so richtig vorwärts. Fußgänger sind irritiert, da ihnen keine separaten Übergänge im Bereich des Bahnhofs zur Verfügung stehen. Radfahrer sehen sich bei den für sie zur Verfügung stehenden Verkehrsflächen manchmal an den Rand gedrängt; Bus und Bahn könnten mehr Fahrgäste befördern, als sie dies aktuell tun. Mobilität und Verkehr erfordern ein Miteinander, ob es zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto oder Bus durch und mit der Bahn in die Stadt geht. Um das Miteinander zu verbessern, steht in Limburg die Aufstellung des Masterplans Mobilität auf der Tagesordnung. Am Dienstag, 6. Februar, lädt die Stadt um 19 Uhr zu einer Bürgerveranstaltung in die Clubebene der Stadthalle ein.

Wenn Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer auf den Verkehrsflächen in der Stadt zusammentreffen, dann gibt es immer wieder auch Konflikt. Der Masterplan Mobilität hat das Ziel, das Miteinander zu stärken und fördern.

Wenn die Bürger zusammenkommen, dann geht es um die Mängel und Chancen des Verkehrs in Limburg. An sogenannten Marktständen sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, sich über das auszutauschen, was sie beim Gang oder der Fahrt durch die Stadt täglich feststellen. Was klappt gut, was funktioniert nicht, wo könnte es besser gemacht werden. Die „Marktstände“ dienen dem Austausch und der Diskussion. Dabei werden die Beiträge bzw. deren Kernaussagen dokumentiert und in den weiteren Prozess eingearbeitet.

Bevor es zur Diskussion und Austausch kommt, informieren von 19 Uhr an Vertreter der Stadt über Zweck und Ziele des Masterplans Mobilität. Bereits zuvor startet um 18.30 Uhr eine sogenannte Eingangsbefragung der Bürgerinnen und Bürger zu ihrem „Verkehrsempfinden“, zudem gibt es schon die Möglichkeit, sich an den „Marktständen“ zu bestimmten Aspekten zu informieren.

Tägliche Verkehrserfahrung

Nach einer kurzen Einführung werden die von der Stadt mit der Erarbeitung des Masterplans beauftragten Gutachterbüros, Planersocietät aus Dortmund sowie Gert Gutsche Rümenapp aus Hamburg, einen kurzen Überblick über Herausforderungen und Potentiale im Bereich Mobilität geben. Dabei geht es auch darum, wie andere Kommunen mit den Themen Mobilität und Klimaschutz umgehen. Die Planer stellen zudem ausgewählte Ergebnisse und Eindrücke ihrer Limburger Bestandsanalyse vor.

Anschließend sollen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ihre Eindrücke und Vorstellungen zum Thema Verkehr und Mobilität einbringen. Dabei geht es ganz bewusst um die täglichen Erfahrungen und Begebenheiten, die die Limburger auf ihren Wegen in und durch die Stadt machen. Natürlich geht es auch um erste Ziele und Prioritäten auf dem Weg zu einer verbesserten Mobilität. Zum Schluss werden die Diskussionsergebnisse zusammengefasst und es gibt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen.

Ideen online melden

Die Bürgerveranstaltung ist der Startschuss für die Öffentlichkeitsbeteiligung. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Hinweise und Anregungen online über einen „Ideenmelder“ zu geben. Ab Dienstag, 6. Februar, wird hierfür vier Wochen lang eine Plattform im Internet freigeschaltet. Die Adresse lautet www.buergerbeteiligung.de/mobilitaet-limburg. Dort kann jeder auf einer Karte konkrete Problemstellen und Anmerkungen eintragen; andere Einträge können bewertet und kommentiert werden.

Was passiert mit den Ergebnissen der Bürgerveranstaltung und den gemeldeten Ideen? Die Ergebnisse werden von der Verwaltung und dem Planungsbüro in dem weiteren Prozess aufgegriffen. Nach der Bestandsanalyse werden die grundsätzlichen Ziele der Verkehrsentwicklung bis 2030 ausgearbeitet. Dem schließt sich die Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen und konkreten Vorschlägen von Maßnahmen an. Dazu ist eine weitere Bürgerveranstaltung geplant.

Leitlinien erarbeiten

Der Masterplan Mobilität soll die Leitlinien der Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung festlegen. Mit dem Plan werden sowohl kurzfristige als auch langfristige Vorhaben entwickelt. Das Ziel ist eine verträgliche und nachhaltige Mobilität in der Stadt zu fördern und die Probleme, die der Verkehr mit sich bringt, zu verringern. Dazu arbeitet die Stadt mit zwei Gutachterbüros zusammen. Ein Arbeitskreis aus Vertretern wichtiger Institutionen, den Nachbarkommunen Diez und Elz sowie der Politik ist zudem an dem Planungsprozess beteiligt.

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