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Weihnachtsbäume sind ein Thema in der Stadt, vor allem wenn es um die Entsorgung geht. Ab kommenden jahr wird sich der Service für die Bürgerinnen und Bürger in der Innenstadt deutlich verbessern.
Ordentlich zu tun bekamen die Mitarbeiter des Betriebshofs und der Firma Sommerfeld, wenn die Jugendwehren aus den Stadtteilen (im Bild die Ahlbacher Jugendlichen) mit den eingesammelten Weihnachtsbäumen ankamen.

Die schlechte Nachricht: Die Zahl der auf der Plötze und dem Kornmarkt illegal abgelegten Weihnachtsbäume ist deutlich größer als die Zahl der Weihnachtsbäume, die Bürgerinnen und Bürger aus der Limburger Innenstadt am vergangenen Samstag auf dem Gelände des Bauhofs abgegeben haben, damit die Bäume dort entsorgt werden können. Die gute Nachricht: Im kommenden Jahr soll der Entsorgungsservice für die Bürgerinnen und Bürger der Innenstadt weiter verbessert werden, dann wird es an einem Samstag im Januar vier zentrale Plätze verteilt über die Stadt geben, auf denen die Weihnachtsbäume zu einer bestimmten Zeit abgegeben werden können. Das ist das Ergebnis einer Analyse der bisher praktizierten Entsorgung, so der Erste Stadtrat Michael Stanke.

„Es ist ärgerlich, wenn Bürger immer wieder illegal ihre Weihnachtsbäume auf die Plötze werfen und sind dann darauf hoffen, dass sie auf Kosten der Steuerzahler abholt werden“, so Stanke weiter. Für die Zukunft ist nun eine Regelung gefunden worden, die die illegale Entsorgung eindämmt und die allen Bürgern der Innenstadt entgegenkommt, indem ihre Weihnachtsbäume entsorgt werden, wenn sie an die Sammelpunkte gebracht werden. „Diese bürgerfreundliche Regelung ist allerdings nur möglich, weil die Feuerwehr ehrenamtlich ihre Hilfe angeboten hat. Dafür vielen Dank!“, so Stanke.

Zum ersten Mal hatte die Jugendfeuer der Kernstadt am vergangenen Wochenende in Zusammenarbeit mit dem Betriebshof die Möglichkeit angeboten, dass Bürgerinnen und Bürger der Innenstadt ihre Weihnachtsbäume auf dem Gelände des Betriebshofs entsorgen können. Das Angebot wurde genutzt, allerdings nur sehr spärlich. „Wir müssen das früher bekannt machen und gegebenenfalls auch zentrale Plätze anbieten, an denen die Bäume gesammelt werden“, hatte Stadtbrandinspektor René Jung noch während der laufenden Aktion vorgeschlagen.

Auf vier Plätzen soll es ab dem kommenden Jahr dann die Möglichkeit geben, die Bäume abzugeben. Die weitere Entsorgung werden die Jugendwehr und der Betriebshof übernehmen. Nach Angaben des Ersten Stadtrats gibt es mit der Firma Sommerfeld auch schon ein Unternehmen, das die Bäume häckselt und das Material anschließend verwertet. Das ist eine deutliche Erleichterung für die Stadt, die auf ihrem Betriebshofgelände keinen Grünschnitt mehr lagern darf und ihn selbst kostenpflichtig entsorgen muss.

Die Mitarbeiter des Betriebshofs und des Gartenbauunternehmens Sommerfeld standen diesmal mit zwei großen Häckslern zur Verfügung, die allerdings nur dann zu tun hatten, wenn die Jugendfeuerwehren aus den Stadtteilen mit ihren eingesammelten Weihnachtsbäumen eintrafen. Auch dort gibt es nach Einschätzung von Jung Verbesserungsbedarf. Ziel ist es für das kommende Jahr, sich auf einen gemeinsamen Tag des Weihnachtsbaumeinsammelns zu verständigen.

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