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Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Seit 1996 ist dieser Tag ein gesetzlich verankerter Gedenktag, seit 2006 internationaler Gedenktag. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit nimmt den Gedenktag gemeinsam mit der Stadt Limburg zum Anlass, um über den Holocaust ins Gespräch zu kommen. Da der Gedenktag in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, werden am Montag, 29. Januar, im Cineplex-Kino in Limburg zwei Filme für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen gezeigt.

Bei der Recherche nach der Kollaboration stößt die Journalistin Julia auch Verbindungen zu ihrer Familie.

Bereits um 9 Uhr wird der Film „Sarahs Schlüssel“ gezeigt. Der Film dauert eine Stunde und 40 Minuten. Die Besucher sollten um 8.45 Uhr ihre Plätze eingenommen haben. In dem Film sind zwei Geschichten durch ein Geheimnis miteinander verbunden. Die Journalistin Julia recherchiert in Paris für einen Artikel über die Kollaboration der französischen Behörden mit den Nazis während des 2. Weltkrieges. Bald stellt sie fest, dass ihre eigene Geschichte eng damit verwoben ist. Sarah, ein jüdisches Mädchen, lebte vor 1942 in der Wohnung, die der Familie von Julias Verlobten gehört. Sarah wurde 1942 mit ihrer Familie aus dieser Wohnung verschleppt. Um ihren kleinen Bruder zu schützen, schließt sie ihn in einem Wandschrank ein und verspricht, ihn sehr schnell wieder zu holen. Sie ahnt nicht, dass sie und ihre Eltern mit fast 20.000 Juden aus Paris deportiert werden. Der Film ist sehr gut für die Klassen 8 bis 13 geeignet. Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit eines Gesprächs, das Christa Pullmann, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, leiten wird.

Parallel dazu läuft von 9.30 Uhr an der Film „Jakob der Lügner“. Bis 9.15 Uhr sind im Kinosaal die Plätze einzunehmen. Der Film aus dem Jahr 1999, Robin Williams spielt darin Hauptrolle des Jakob Heym, hat eine Spielzeit von zwei Stunden. Er zeigt das Leben des Cafébesitzers Jakob Heym im Jahr 1944 in einem polnischen Ghetto. Er schnappt die Nachricht vom Vorrücken der Roten Armee auf, die sich in Windeseile verbreitet. Heym merkt, wie damit auch die Hoffnung und Zuversicht im Ghetto steigt. Er erfindet weitere Meldungen und es dauert nicht lange, bis die Deutschen auf die Geschichten aufmerksam werden und ihnen auf den Grund gehen. Auch im Anschluss an diesen Film haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der Film wird empfohlen ab Jahrgangsstufe 10.

Direkt anmelden

Der Eintrittspreis pro Film beträgt fünf Euro pro Person. Lehrkräfte haben freien Eintritt. Die ihre Gruppe bzw. Klasse leitenden Lehrkräfte halten bitte das Eintrittsgeld für ihre angemeldete Gruppe an der Kasse des Cineplex in bar bereit. Die Anmeldung der Gruppen bzw. Klassen geschieht per E-Mail unter Angabe des Namens der Schule und der genauen Teilnehmerzahl bis 26. Januar direkt beim Cineplex an: theaterleitung.limburg@cineplex.de oder valentina.zanin@cineplex.de.

Für Rückfragen oder weitere Informationen stehen Christa Pullmann (pullmannru@gmx.de) oder Christian Spiegelberg (christian.spiegelberg@stadt.limburg.de) zur Verfügung.

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