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52 Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke in den Kunstsammlungen der Stadt. Bilder, gemalt und fotografiert, Skulpturen, Installationen, vielfältig wie die Gruppe Lahn Artists. Mit der Ausstellung, die am Freitagabend eröffnet wurde und die bis zum 10. Dezember läuft, endet das Ausstellungsjahr in den Kunstsammlungen.

Zur Eröffnung der Jahresausstellung der Lahn Artists hatten sich viele Besucherinnen und Besucher in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg eingefunden.

„Als Quelle der Inspiration“ bezeichnete Bürgermeister Dr. Marius Hahn die Lahn Artists, deren Akteure es immer wieder gelinge, ihr für die Jahresausstellung gewähltes Motto auf den Punkt zu bringen. Über die Grenzen Limburgs hinaus sei der Verein zu einer festen Größe geworden und begeistere mit seinem vielfältigen und facettenreichen Angebot. Gerade die über die Jahre gewachsene Jahresausstellung gewinne zunehmend an Bedeutung. Bereits zum 15. Mal sind die Lahn Artists in den Kunstsammlungen mit ihrer Jahresausstellung zu Gast.

„Impuls Natur“, auf dieses Motto hatten sich die Künstlerinnen und Künstler schon früh im Jahr verständigt, wie Renate Kuby als Vorsitzende der Gruppe erläuterte. Und alle, die etwas zu der Ausstellung in den Kunstsammlungen beitragen, sind mit einem Werk vertreten, in dem sich das Motto wiederfindet. Es sind gemalte und fotografierte Bilder zum Thema Natur, aber auch gegenständliche Werke. Alle sind in den zurückliegenden Monaten entstanden.

Der beständige Wandel

„Wie ein jeder von uns die Natur sieht, sie empfindet, das ist subjektiv ganz unterschiedlich“, macht die Vorsitzende deutlich. Und natürlich sind deshalb auch die Werke ganz unterschiedlich. Es gibt natürlich auch Übereinstimmungen. Zum Beispiel, dass die Ausstellung und ihre einzelnen Arbeiten ihren Beitrag dazu leisten wollen, die Natur zu achten und zu schätzen, es vielleicht auch darum geht, die eigene Verbindung mit der Natur zu zelebrieren.

Die Auseinandersetzung mit der Natur habe möglicherweise noch einmal dafür sensibilisiert, dass der Wandel etwas Natürliches ist, die Natur im beständigen Wandel begriffen ist. Der Wandel in der Natur sei damit Anschauungsmaterial oder Lernfeld für den Wandel im menschlichen Leben, sowohl bezogen auf das Individuum, als auch auf die Gesellschaft.

Demokratische Wahl

Gekoppelt ist das Motto „Impuls Natur“ an das die Ausstellung begleitende Projekt „Demokratie leben“, das im Rahmen des gleichnamigen Programms des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend läuft. „In unserer Künstlergruppe machen wir immer wieder die Erfahrung, dass Mitglieder gar nicht wissen, was Demokratie eigentlich ist. Sie stammen aus Herkunftsländern, die keine demokratischen Strukturen kennen“, macht Renate Kuby deutlich. Und selbst bei den europäischen Nachbarn sind unterschiedliche kulturelle Hintergründe, soziale Lebensumstände auszumachen, die das gegenseitige Verständnis erschweren – von den Sprachen ganz zu schweigen. Und doch gebe es den natürlichen Impuls, als Menschen verbunden zu sein.

Die Kunst, so Renate Kuby, könne in der Verständigung eine Brücke sein, denn sie arbeite über das Bild, über Nach- und Neubildungen. Kunst könne eine Brücke sein, zum Objekt der Kommunikation und des gegenseitigen Respekts werden. Die neu eröffnete Ausstellung will die Kommunikation über das, was 52 Künstlerinnen und Künstler präsentieren, nun selbst zu einem demokratischen Prozess machen.

Nach Angaben von Steve Whitton stehen die Künstler den Besuchern zur Verfügung, um über die ausgestellten Werke zu diskutieren. Nach dem Rundgang durch die Ausstellung folgt eine Stimmabgabe darüber, was das beste Werk ist. Die Wahl gibt es in drei Kategorien: Malerei, Fotografie und in dem zusammengefassten Rest aus darstellender Kunst, Videos und mehr.

Weitere Veranstaltungen

Donnerstag, 30. November, 19 Uhr: Film-Abend: „Watermark“ – 5-Sterne über das Wasser in der Welt; Ort: Kreml Kulturhaus, Burgschwalbacher Straße 8, 65623 Hahnstätten-Zollhaus.

Samstag, 2. Dezember, 11 bis 13 Uhr: Internationales demokratisches Frühstück; Ort: Kunstsammlungen der Stadt Limburg.

Donnerstag, 7. Dezember, 19:30 Uhr: „Über die Subjektivität in Kunst und Demokratie“, Künstler-Gespräch und Austausch mit Thomas Kohl, Lothar Schmidt und Gästen; Ort: Kunstsammlungen der Stadt Limburg.

Samstag, 9. Dezember, 14 bis 17 Uhr: Mehrsprachige Führung für alle; Ort: Kunstsammlungen der Stadt Limburg.

Sonntag, 11. Dezember, 15 bis 17 Uhr: Finissage und Wahlergebnis

Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag, 1. bis 3. Dezember sowie 8. bis 10. Dezember, 11 bis 17 Uhr. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Firma Schuy Recycling und dem Kulturamt der Stadt Limburg präsentiert.

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