Hilfsnavigation

Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Logo Stadt Limburg an der Lahn
title=

Limburg strahlt neu – zumindest in der Weihnachtszeit. LED-Leuchten sind es, neue Übergänge – und dies alles nun in der Fußgängerzone. Mehr Licht, mehr Glanz und dennoch wird mit der Weihnachtsbeleuchtung viel Energie gespart. Gegenüber der ausrangierten Beleuchtung sind es rund 70 Prozent weniger Strom, die verbraucht werden. Und im "Pusteblume"-Brunnen steht der neue Weihnachtsbaum, noch ungeschmückt.

Strahlende Gesichter - und viel Glanz durch die neue Weihnachtsbeleuchtung, über den sich Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle, Andreas von Fischke (Christkindlmarkt-Beschicker), Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Jochem Holzhäuser (CityRing), Uli Wolf (Stadt Limburg), Reinhard Vohl (CityRing), Marie-Christine Formeier und Ortsvorsteherin Sigi Wolf freuen.

Von einem großen Tag sprach der CityRing-Vorsitzende Reinhard Vohl, der es anschließend Bürgermeister Dr. Marius Hahn überließ, die neue Beleuchtung anzuschalten. Der wiederum fühlte sich an seine Kindheit erinnert, als er mit ein paar Drehungen der gelösten Kerze die elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtung in Gang setzen durfte. Bis die Weihnachtsbeleuchtung komplett in der Innenstadt erstrahlt, werden noch ein paar Tage vergehen. Die notwendigen Steckverbindungen sind noch nicht alle hergestellt, es fehlt noch Material.

„Es ist etwas Gutes entstanden“, machte Hahn deutlich. Und wo Gutes entsteht, muss zuvor darüber geredet und manchmal auch gestritten werden. Mit der neuen Beleuchtung werden nach seinen Angaben Lücken in der Innenstadt und der Altstadt geschlossen, was sich zu einem stimmigen Gesamtbild füge.

Die im Jahr 2001 vom CityRing angeschaffte Weihnachtsbeleuchtung verzeichnete in den vergangenen Jahren deutliche Ausfallerscheinungen, wie Jochem Holzhäuser, er leitet im CityRing die entsprechende Arbeitsgruppe, erklärte. Immer mehr Lücken taten sich auf und vor zwei Jahren begann die heiße Phase der Neuanschaffung. Bisher zeichnete der CityRing dafür allein verantwortlich. Ein bundesweites Novum, wie die Werbegemeinschaft herausfand, in den meisten Städten falle die weihnachtliche Ausschmückung der Innenstädte in den Verantwortungsbereich der Stadtverwaltung oder des Stadtmarketings.

Die Gespräche mit Hahn und zuvor mit seinem Vorgänger Martin Richard führten dazu, dass die Stadt 80.000 Euro für eine neue Weihnachtsbeleuchtung im Haushalt einplante. Im Juni dieses Jahres stimmte die Stadtverordnetenversammlung dann noch einem einmaligen Stromkostenzuschuss in Höhe von 5000 Euro sowie jährlichen Montagekosten für die Weihnachtsbeleuchtung in Höhe von 17500 Euro zu (Innenstadt und Altstadt). Besonderen Dank sagte Holzhäuser hierbei Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle. CityRing und Altstadtkreis stemmen in diesem Jahr Kosten in Höhe von 30.000 Euro für die Beleuchtung.

Der neue Weihnachtsbaum »schwebt« ein und nähert sich seinem Standplatz auf dem wasserfreien Brunnen, der Pusteblume. Rund 15 Meter ist der Baum hoch, der zuvor in Staffel stand.

Insgesamt sind 49 Aufhängungen mit unterschiedlichen Motiven in der Innenstadt montiert worden, im vergangenen Jahr waren es 20 weniger. In den Dank schlossen Vohl und Holzhäuser als Vertreter des CityRings noch das Unternehmen Schang & Haxel ein, den Hersteller MK Illumination aus Innsbruck, Ortsvorsteherin Sigi Wolf sowie Uli Wolf von der Stadtverwaltung.

Dass Weihnachten naht, zeigt sich auch auf dem Platz der „Pusteblume“ zwischen Rathaus, Stadthalle und Anna-Kirche. Dort schwebte gestern der Weihnachtsbaum ein, der zuvor auf dem Areal der Familie Bertram in Staffel gewachsen war. Um den 15 Meter hohen Baum an seinem Standort für die nächsten Wochen zu platzieren, war schon etwas Aufwand notwendig. Mit Hilfe eines Autokrans gelangte er mitten auf den wasserlosen Brunnen. Begleitet von drei Mitarbeitern der Stadtgärtnerei glitt der bearbeitete Stamm in die Stahlhülse, die für die nötige Standfestigkeit sorgt. Geschmückt wird der Baum in den kommenden Tagen auch noch.

weitere Informationen