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Gaben den Platz mit dem Durchschneiden des Absperrbands symbolisch frei (v.l.): Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Ortsvorsteherin Sigi Wolf, Susanne Becker-Langenbahn (Planungsbüro) und Stefan Jung-Diefenbach (Bauunternehmen Albert Weil).

Ganz fertig ist er noch nicht, der umgestaltete Europaplatz. Doch es war Zeit für die offizielle Eröffnung. Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Ortsvorsteherin Sigi Wolf, Susanne Becker-Langenbahn vom Planungsbüro HDH und Stefan Jung-Diefenbach als Vertreter des bauausführenden Unternehmens Albert Weil durchschnitten mit ihren Scheren am vergangenen Samstag das rot-weiß gestreifte Absperrband und gaben damit symbolisch den Platz frei, der schon seit Wochen genutzt wird. 360.000 Euro sind in die Umgestaltung des Platzes geflossen. Die Umgestaltung ist mit finanziellen Mittel des Städtebauförderprogramm „Aktive Kernbereich“ unterstützt worden.

Die eigentlichen Bauarbeiten liefen in einem engen Zeitrahmen ab, dabei wurden sie schon am 21. Juli abgeschlossen, wie Bürgermeister Hahn bemerkte. Das war auch gut so, denn damit standen den Rheingauer Weintagen keine Hindernisse mehr im Weg. Zur Eröffnung hatten sich ganz besondere Fahrzeuge mit vier und zwei Rädern auf dem Platz eingefunden. Normalerweise haben Autos auf der Fläche nichts verloren, die Ausnahme war gekoppelt an eine spezielle Antriebstechnik. Es waren E-Fahrzeuge, sowohl bei den Autos wie auch bei den Fahrrädern. Zwei Autohäuser präsentierten ihre Fahrzeuge mit E-Antrieb, ebenso ein Anbieter für E-Carsharing und ein Zweiradhändler. Mit von der Partie war auch die Friedrich-Dessauer-Schule, die ebenfalls ein E-Fahrzeug präsentierte und über E-Technik informierte.

Der etwa über 800 Quadratmeter große Platz erhielt ein neues Pflaster, wartet nun mit verschiedenen Spielelementen auf, lädt auf zehn neuen Sitzbänke zum Verweilen ein und setzt bei der Grüngestaltung auf neue Pflanzkübel. Geblieben ist natürlich die Fläche mit den Wappen Limburgs und der Partnerstädte in der Mitte des Platzes. Ein Leitstreifen hilft Sehbehinderten nun bei der Orientierung. Die Platzgestaltung ist nun so abgestimmt, dass größere Zelte aufgebaut werden können.

Noch nicht komplett ist die Beleuchtung des Platzes, die noch ausstehenden Arbeiten sollen bis Dezember ausgeführt werden.