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Das Votum des Vorstands der Anna-Ohl-Stiftung fiel deutlich aus. Mit 5:1-Stimmen bei einer Enthaltung sprach das Gremium die Empfehlung aus, dem Angebot und Konzept von Ulrich Heep den Zuschlag zu erteilen. Er soll zwei Grundstücke in der Hubertusstraße erhalten und bebauen. Zwei Häuser mit insgesamt 20 Wohnungen sollen entstehen. Der Verkauf soll einen Preis von 355 Euro pro Quadratmeter erlösen, was zu einer Gesamtsumme für die rund 3000 Quadratmeter große Fläche in Höhe von etwa über einer Million Euro führt. Die Fläche besteht aus je einem Grundstück der Anna-Ohl-Stiftung und der Stadt.

Der Magistrat hat sich in seiner Sitzung am Dienstagnachmittag (26. September) ebenfalls mit der Thematik beschäftigt. Auf Grundlage der Empfehlung des Vorstands der Stiftung soll die Verwaltung eine Beschlussvorlage erarbeiten. In der gilt es aufzuzeigen werden, wie eine rechtssichere Umsetzung möglich ist. Dabei sind noch einige Detailfragen zu klären.

Insgesamt waren vier Angebote auf die Ausschreibung der Stadt eingegangen. Aus formalen Gründen, neben einem Mindestgebot in Höhe von 821.000 Euro war die Vorlage eines Konzepts gefordert, wurden zwei Angebote vom Vorstand der Anna-Ohl-Stiftung nicht berücksichtigt, da kein Konzept vorlegt worden war. Auch für den Magistrat ist klar, dass nur zwei Angebote zu werten sind. Übrig bleiben damit zwei Bieter, die schon vor der öffentlichen Ausschreibung Interesse bekundet hatten. Neben Ulrich Heep noch das Unternehmen von Alberto Collée.

Während Heep 20 Wohnungen in zwei Häusern unterbringen will, hat Collée drei Häuser vorgesehen, die insgesamt 18 Wohnungen beherbergen. Das Angebot von Collée betrug 380 Euro pro Quadratmeter, was in einer Gesamtsumme in Höhe von 1,144 Millionen Euro mündet. Nach der Ausschreibung sind Konzept und Preis zu je 50 Prozent zu berücksichtigen. In der Diskussion im Vorstand der Anna-Ohl-Stiftung fand das von Heep vorgelegte Konzept breite Zustimmung, da die Häuser in ihrer Höhe über einen Meter niedriger bleiben, zwei Wohnungen nach sozialen Kriterien vermietet werden sollen und es klare Aussagen hinsichtlich der Energieeffizienz und Barrierefreiheit gibt.

Bürgermeister Hahn zeigte sich lernfähig, die Ausschreibung habe einen deutlich höheren Grundstückspreis ergeben, als er zuvor von dem unabhängigen Gutachterausschuss ermittelt worden war. 285 Euro pro Quadratmeter waren zunächst geboten worden. Mit dem Erlös aus dem Verkauf wird die Stiftung in die Lage versetzt, ein Darlehen für das benachbarte Anna-Ohl-Haus abzulösen und notwendige Sanierungen in dem Gebäude, dessen Wohnungen unter sozialen Kriterien vergeben werden, vorzunehmen.

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