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Seinen Ruhestand verbrachte Pfarrer Heribert Wolf seit dem Winter 2007 in Foxford in Irland. Dort feierte er am 7. Dezember 2007 sein goldenes Priesterjubiläum, dort starb er nun und dort fand er auch seine letzte Ruhe.

Mit dem 13. Januar 1930 in Limburg geborenen Wolf verliert das Bistum nicht nur einen langjährigen engagierten Priester, sondern die Stadt Limburg auch einen Gönner und Förderer im Bereich der Kunst. Heribert Wolf war Sohn den bekannten Limburger Malers und ehemaligen Kunstlehrers der Tilemannschule, Adam Wolf (1893 bis 1968). Pfarrer Wolf schenkte der Stadt Limburg gemeinsam mit seinem Bruder Hermann Wolf über 600 Kunstwerke seines Vaters.

„Die tiefe Verbundenheit von Adam Wolf zu seiner Wahlheimat Limburg war entscheidend für seine Söhne, die Werke der Stadt Limburg zu schenken“, würdigt Bürgermeister Dr. Marius Hahn die Entscheidung von Heribert und Hermann Wolf.

Heribert Wolf wurde am 13. Januar 1930 in Limburg geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und der Städtischen Oberschule war er nach Kriegsende als landwirtschaftlicher Hilfsarbeiter im Limburger Missionshaus der Pallottiner beschäftigt. Im Herbst 1946 trat er in das Hermann-Josef-Kolleg der Pallottiner in Rheinbach bei Bonn ein und besuchte dort das Städtische Gymnasium. 1948 wechselte er auf das Johann-Ludwig-Gymnasium in Hadamar, wohnte in dieser Zeit im bischöflichen Konvikt und konnte 1952 die Reifeprüfung ablegen. Anschließend nahm er das Studium der Philosophie und der Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt auf.

Am 8. Dezember 1957 wurde Wolf von Bischof Wilhelm Kempf im Limburger Dom zum Priester geweiht. Nach Stationen in Langendernbach,Dillenburg, Eltville und Frankfurt-Bornheim übernahm er zum 1. Mai 1965 die Pfarrei Hausen/Fussingen. Die weiteren Pfarrstellen führten ihn in den Rheingau und in den Westerwald, wo er ab dem 15. April 1989 Pfarrer der Pfarreien Mengerskirchen und Waldernbach war. Aktiv engagierte sich Wolf in der KAB als Bezirks- und Diözesanpräses.