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Von Donnerstag bis Samstag, 21. bis 23. September, findet der „Limburger Lesedom“ in der WERKStadt Lounge statt. Mit der offiziellen Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 21. September, 19 Uhr, wird gleichzeitig das landesweite Literaturfest „Leseland Hessen“ - initiiert und gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst - eröffnet. Ziel des hessischen Festivals ist es, die aktuelle Welt der Bücher durch lokale Veranstaltungen mit bekannten Autorinnen und Autoren ins hessische Land zu tragen.

Wladimir Kaminer ist nach der offiziellen Eröffnung am Donnerstagabend zu Gast im Lesedom und liest aus seinem Buch: "Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß". Foto: Urban Zintel

Zum „Limburger Lesedom“ laden der Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn und die Domgemeinde mit ihren Partnern in die WERKStadt Lounge (Bahnhofsplatz 2) bei freiem Eintritt ein. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich erneut auf spannende und abwechslungsreiche Literaturtage freuen.

Am Donnerstag, 21. September geht es los. Wladimir Kaminer – unter anderem bekannt durch das Buch „Russendisko“ – liest aus seinem neuen Roman „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“. Zuvor geben Carolina Romahn aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen, Stadtrat Stephan Geller und Dr. Adelheid Rauch von der Domgemeinde den offiziellen Startschuss für das Literaturfest und den Lesedom.

Am Freitag, 22. September, geht es um 18:30 Uhr mit Gregor Weber weiter. Er entführt die Zuhörer in die Welt von Ruben Rubeck. Krimifans kommen bei dem Roman „Asphaltseele“ voll auf ihre Kosten. Um 20 Uhr geht der Krimireigen weiter. Tom Hillenbrand liest aus seinem Kriminalroman „Gefährliche Empfehlungen“ und lässt den Luxemburger Koch Xavier Kieffer wieder ermitteln.

Ex-Minister und Jane Austen

Tom Hillenbrand eröffnet auch den letzten Tag des Limburger Lesefestes. Am Samstag, 23. September, liest er um 11 Uhr aus seinem historischen Abenteuerroman „Der Kaffeedieb“. Hillenbrand nimmt die Zuhörer mit auf eine packende Reise rund um die Kaffeebohne. Um 15 Uhr (Treffpunkt WERKStadt Lounge) findet ein Stadtspaziergang (90 Minuten) mit Martina Hartmann-Menz statt. Im Mittelpunkt stehen die Autorinnen Katharina Schweitzer-Henninger und Margot Benary-Isbert, die in ihren Büchern Menschen, Charaktere, Schauplätze und Gebäude Limburgs auf liebenswerte Weise ins Licht gerückt haben. Beim Erlaufen einzelner Schauplätze werden die dazugehörigen Texte mit Erläuterungen zu den Autorinnen von Martina Hartmann-Menz vorgetragen. Eine Anmeldung ist erforderlich an: silviakremer@dombibliothek.de. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Um 18 Uhr liest Gerhard Bökel, ehemaliger Landrat des Lahn-Dill-Kreises und hessischer Innenminister, aus seinem Buch „Der Geisterzug, die Nazis und die Résistance“. Nach zahlreichen wichtigen Publikationen zum Holocaust ist dieses Buch eine notwendige Ergänzung: Die Nazis haben nicht nur Millionen aus rassistischen, sondern auch Zehntausende aus politischen Gründen ermordet.

Das Finale beim „Limburger Lesedom“ bestreitet Denis Scheck. Er liest von 19:30 Uhr an aus dem Roman von Jane Austen „Vernunft und Gefühl“. In dem Roman verhandelt Austen so unterhaltsam wie erhellend die Suche nach dem Menschen fürs Leben. Jane Austen starb vor 200 Jahren, doch ihre Werke werden inniger geliebt denn je. Schließlich weiß bis heute niemand klüger über die komplizierten Herzensangelegenheiten zwischen Männern und Frauen zu schreiben als die scharfsinnige Britin. In der Neuübersetzung von Andrea Ott erstrahlen geschliffener Witz und lebendige Dialoge dieser beliebten Klassikerin in neuem Glanz.

[Ueberschrift3]Der junge Lesedom

Für die jungen Leserinnen und Leser hat der „Limburger Lesedom“ erneut viele Angebote im Gepäck. Los geht es am Donnerstag, 21. September, um 11:30 Uhr mit Lars Ruppel. Der Berliner Wortwettkämpfer zeigt, wo die wilden Worte wohnen. Der Wahlberliner und Ur-Hesse erzählt seinen persönlichen Weg zur Poesie, bringt die Worte zum Tanzen und vermittelt die Sprachfreude der Poetry Slam Kultur. Nina Dulleck ist am Freitag, 22. September, gleich mit zwei Lesungen an Bord. Um 10 Uhr liest sie aus „Miep, der Außerirdische“ (ab 5 Jahre) und um 14 Uhr aus „Der Pupsprinz“ (ab 4 Jahre). Die Vormittagsveranstaltung sind ausgebucht.

Es versteht sich, dass die Umsetzung eines solchen Lesefestes bei freiem Eintritt nicht ohne Unterstützer auskommt. Als örtliche und überregionale Partner der Stadt Limburg und der Domgemeinde sind in diesem Jahr dabei: Energieversorgung Limburg (EVL), Rudolf Schuy, Kreissparkasse Limburg, Ristorante Fellini, Kreisvolkshochschule Limburg-Weilburg, Sparda-Bank Hessen, Kulturvereinigung Limburg, Schaefer Bücher, Thalia Universitätsbuchhandlung, Dom Hotel, BlumenWerk, Gartenbaumschule Schumann, Kaffeerösterei fare tredici und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit seinen Partnern hr 2 kultur und Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Der „Limburger Lesedom” ist eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Leseland Hessen“ des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.