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„Was hält Menschen in einer Gesellschaft zusammen? Wieviel Gemeinsamkeiten und Konsens braucht es, damit Zusammenleben in Vielfalt gelingt?“ diese Fragen stellt das „Gemeinsame Wort der Kirchen“ anlässlich der diesjährigen Interkulturellen Woche, die bundesweit stattfindet und in Limburg am 22. September beginnt. Kulturelle Vielfalt sei längst Realität in Deutschland, aber „es gilt sie zu gestalten und aus der Vielfalt ein starkes, gemeinsames Wir zu entwickeln.“ 

Vielfalt verbindet, das ist das Motto der Interkulturellen Woche.

Dieser Aufgabe haben sich die Veranstalter der Interkulturellen Woche in Limburg und Elz – darunter die Stadt Limburg, Kirchengemeinden und Einrichtungen – angenommen und vom 22. September bis 4. Oktober ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Neben einer bunten Palette an Konzerten mit Musik aus verschiedenen Kulturen und Epochen steht die Begegnung der Menschen miteinander im Vordergrund. Schirmherr ist Michael Stanke, 1. Stadtrat der Stadt Limburg. Für die Organisation sind neben dem Magistrat der Stadt Limburg auch der Caritasverband für den Bezirk Limburg und das Evangelische Dekanat Runkel verantwortlich.

Die Schirmherrschaft übernehmen im Wechsel der Limburger Bürgermeister und der Erste Stadtrat. In diesem Jahr ist Michael Stanke als Erster Stadtrat der Schirmherr. Er weist darauf hin, dass es auch diejenigen in den Blick zu nehmen gilt, die schon seit vielen Jahren, teilweise schon seit Jahrzehnten in Limburg leben und deren Wuzeln nicht in Deutschland liegen. Das treffe zum Beispiel auf die Sinti und Roma zu. Sie bilden innerhalb des diesjährigen Programms auch einen Schwerpunkt.

Begegnungfest zum Auftakt

In den vergangenen Jahren bereits zur Tradition geworden ist das Begegnungsfest mit afghanischen und iranischen Flüchtlingen. „Kultur und Kulinarisches“ werden dabei am Freitag, 22. September, ab 12 Uhr im Tagungsraum des Caritasverbandes für den Bezirk Limburg (Schiede 73) serviert.

Stanke eröffnet als Schirmherr die Interkulturelle Woche am Samstag, 23. September, um 18:30 Uhr im Rahmen des Konzertes „Desert Inspiration – Grenzen überwinden“ in der Jugendkirche CROSSOVER (Tilemannstr. 5). Der Sinti-Gitarrist Lulo Reinhardt und seine Band entführen das Publikum auf eine musikalische Entdeckungsreise in den Süden Marokkos. Dazu gibt es auch kulinarische Snacks und Salsa mit den „Amigos Hondureños“.

Am Sonntag, 24. September, geht es musikalisch weiter mit einem „Spanischen Abend“. Ab 18:30 Uhr tritt der syrische Flamenco-Gitarrist Mohanad Almoslli im Katholischen Kirchenzentrum in Linter auf (Heidestr. 16). Klassische Musik und jüdische Lieder spielt das Rheingauer Streichquartett am Montag, 25. September, ab 15 Uhr im Zentrum der Jüdischen Gemeinde (Birkenallee 4).

Interkultureller Austausch

Am Dienstag, 26. September, liest Autor Stefan Gurtner um 19:30 Uhr in der Evangelischen Kirche am Bahnhof aus seinem Werk über „Das Leben des jüdischen Verlegers Werner Guttentag zwischen Deutschland und Bolivien“.

Das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft (Ste.-Foy-Str. 35-39) organisiert am Donnerstag, 28. September, von 8:30 bis 12 Uhr einen „Interkulturellen Austausch“. Junge Flüchtlinge und Migranten aus der Aktivierungshilfe des BWHW stellen ihre Heimatländer vor, dabei wird es auch Essen und Musik geben.

Auch Elz beteiligt sich mit zwei Veranstaltungen am 28. September an der Interkulturellen Woche. Von 14 bis 16 Uhr findet in der Kita „Unter’m Regenbogen“ (Am Musikantenring 3) ein interkulturelles Stehcafé statt und ab 17 Uhr das „Café International“, ein buntes Begegnungsfest im katholischen Pfarrheim in Elz (Lehrgasse 26).

Tag der offenen Moschee

Weiter geht es am Freitag, 29. September, mit einem Fest für Helfer und Interessierte. Unter dem Motto „Begegnung auf Augenhöhe“ stellen Flüchtlinge, unterstützt vom Kreissozialamt und der Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigung (GAB), in der WERKStadt in Limburg von 12 bis 17 Uhr Speisen, Musik und Kunst aus ihren Heimatländern vor. Am Samstag, 30. September, stehen von 9 bis 14 Uhr bei der „Tafel der Kulturen“ in der Limburger Bahnhofstraße ebenfalls Leckereien, aber auch Handwerkliches von interkulturellen Vereinen und Gruppierungen im Mittelpunkt.

Das Kunstprojekt „Labyrinth der Bilder, Töne und Fragen“ mit Flüchtlingen und Blumenröder Jugendlichen wird am Samstagabend ab 18 Uhr in der Frankfurter Straße 75 präsentiert.

Ebenfalls zu einer Tradition geworden ist der „Tag der Offenen Moschee“. Am Dienstag, 3. Oktober, werden die Limburger Moscheegemeinden wieder ihre Türen öffnen.

Sinti und Roma

Den Schlusspunkt des vielfältigen Angebots setzt der Kulturabend „Der Weg der Sinti und Roma“ am Mittwoch, 4. Oktober, mit einer Ausstellung und einer Lesung von Zeitzeugenberichten der NS-Verfolgung. Veranstaltungsort ist das Gemeindezentrum in Offheim (Untergasse 3)

Detaillierte Informationen zur Interkulturellen Woche in Limburg und Elz erhalten Sie unter www.caritaslimburg.de/ikw