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Georges Haond, Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Hans Arnold mit dem französischen Feuerlöschhydranten.

Der Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn hatte anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Limburg und der 50-jährigen Partnerschaft mit der Feuerwehr von Ste.-Foy-lès-Lyon zum Empfang eingeladen.

Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle, 1. Stadtrat Michael Stanke, Ortsvorsteherin Sigi Wolf sowie die Französischen Gäste mit den Limburger Feuerwehrkameraden fanden sich im großen Sitzungsaal des Rathauses ein.

Als Schirmherr des Jubiläums begrüßte Bürgermeister Dr. Marius Hahn im Namen der städtischen Gremien, des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und des Ortsbeirates Innenstadt die französischen Gäste. Er wies darauf hin, dass die Feuerwehrarbeit über 150 Jahre hinweg eine ernste und verantwortungsbewusste Arbeit, Einsatz und stete Bereitschaft im Dienst für den Nächsten und erfolgreiche Arbeit zum Schutze und zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn ist.

Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, ehrenamtlich für das Wohl der Allgemeinheit einzustehen. Er dankte allen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus Limburg und Ste.-Foy-lès-Lyon für ihre großartigen Einsätze zum Wohle ihrer Städte.

Bürgermeister Dr. Marius Hahn hielt eine kurze Präsentation über Limburg und seine Entwicklung der letzten Jahre ab. Er wünschte, dass die partnerschaftliche Freundschaft noch lange bestehen bleibt und hoffentlich nie enden wird.

Für die bestehenden Jubiläumsveranstaltungen wünschte er einen guten Verlauf und richtete an die Organisatoren des Jubiläums ein herzliches Dankeschön.

Ein Präsentkorb der besonderen Art bekamen die die französischen Gäste zur Wegzehrung mit, das unter anderem mit einem Feuerlöscher „besonderen Inhaltes“ ausgestattet ist. Mit der Bemerkung, „da man nie weiß, welches Feuer auf einer Fahrt nach Limburg ausbrechen kann, haben Sie jetzt einen besonderen Feuerlöscher zur Hand. Ich hoffe wir haben Ihren Geschmack getroffen“ das Marie-Luise Kirchberg als Dolmetscherin ins Französische übersetzte, hatte Bürgermeister Marius Hahn die Lacher auf seiner Seite. Oliver Paturel nahm es entgegen und versprach das „deutsche Löschwasser“ umgehend zu testen.

Bevor die offizielle Verschwisterungsfeier zwischen Limburg und Ste.-Foy-lès-Lyon am 27. Und 28. Mai 1967 stattfand, hatte bereits eine Delegation der Feuerwehr Ste.-Foy die Limburger Feuerwehr anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums besucht.
Besonders hervorzuheben ist, dass zwei Männer der ersten Stunde vor 50 Jahren, heute noch dabei sein konnten. Ehrenstadtbrandinspektor Hans Arnold und der Feuerwehrmann Georges Haond aus Frankreich. Seit dieser Zeit des ersten Besuches, besteht eine enge Verbundenheit zwischen den beiden Feuerwehren. Jährlich finden Treffen beider Feuerwehren statt und es haben sich enge Freundschaften geschlossen.

Wehrführer Stephan Meurer und der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereines Jürgen Hertzel bedankten sich beim Bürgermeister für den Empfang und die Übernahme der Schirmherrschaft. Sie übergaben ein Limburger Feuerwehrbild aus der Bilderausstellung „112“ der Limburger Kunst- und Ideen-Manufaktur von Ute und Rainer Wengenroth an die Französischen Kameraden. Oliver Paturel, Präsident des französischen Freundschaftsverbandes der Feuerwehr Ste.-Foy-lès-Lyon, bedankte sich für die Einladung und das Geschenk. Er ist zum fünften Male in Limburg und zum ersten Mal im Sitzungssaal des Rathauses, wo er gleich sich heimisch fühle, da er dort das Wappen von Ste.-Foy entdeckt hat.

Aber auch er hatte ein besonderes Geschenk dabei. Einen französischen Feuerlöschhydranten mit einer Widmung für die 50 Jahre der Verbundenheit beider Feuerwehren. Dieser Hydrant ist noch aus einer Metalllegierung hergestellt, den es so im heutigen Frankreich nicht mehr gibt. Die neuen Hydranten werden in Frankreich aus Kunststoff aufgestellt, da die alten Überflurhydranten bei Metalldieben sehr beliebt waren.

Im Anschluss konnten alle bei einem Imbiss im großen Sitzungssaal sich austauschen und die eine oder andere Anekdote aus den 50 Jahren erzählen.