Hilfsnavigation

Sprache
Logo Stadt Limburg an der Lahn
  • Headerfoto Startseite 2
  • Headerfoto Startseite 3
»Miss Little Angus« (Alexa Tannert), Sängerin Tanja Trumpp und Chibi an der Gitarre machten in Limburg richtig Dampf und sorgten mit AC/DC-Rock für tolle Stimmung.

Selbst wer kein AC/DC-Fan ist, das Intro von „Hells Bells“ ist bekannt. Es dauert schon ein wenig, bis der Song Fahrt aufnimmt. Aber dann steht er für die Kraft der Band aus Australien. X-Hells eroberten mit „Hells Bells“ die Bühne des Serenadenhofs. Und nach mehr als zwei Stunden verabschiedeten sie sich auch mit „Hells Bells“ von ihrem Publikum. Dazwischen lagen über zwei Stunden mit harten Rock, tollen Solis und in der Zeit reifte die Gewissheit, jede Menge neuer Fans gewonnen zu haben.

Sie spielen natürlich damit, dass sie eine reine Frauenband sind. „Miss Little Angus“ (Alexa Tannert) macht es auf der Bühne vor. Irgendwann kündigt sich an, dass die Bluse aufgeht – wie bei Angus Young das Hemd. „Bad boy boogie“ heißt der Song. Akkorde, Bass, Schlagzeug – Show und kokettieren mit den Erwartungen. Kurzer Blick auf den roten BH – fertig! Weiter geht es mit tollen Solis auf der E-Guitar. Die Frau weiß, was bei den über 600 Besucherinnen und Besuchern angesagt ist: Harter Rock.

„Touch to much“ kreischt Leadsängerin Tanja Trumpp ins Mikro. Und gesteht kurz zuvor, dass sie in Limburg an diesem Abend mit einem Bier in der Hand wohl auffällt. Rheingauer Weintage in der Stadt. Tausende sind unterwegs und lassen sich von den Winzern einschenken. „Aber ich trinke lieber Bier“, sagt sie. Das passt auch besser zum Image. Doch es ist viel mehr als Image. Die Frauen kommen richtig gut rüber. Daliah (Bass), Sabine (Drums) oder Chibi (Guitar) haben ihren Spaß mit den Songs, dem Publikum und an dem Abend auch untereinander. Alles passt. Das Wetter, die Stimmung, das Publikum, das bei den Zugaben nach vorne direkt vor die Bühne kommt.

Fünf Frauen, das ist X-Hells. Beim Auftritt in Limburg gab es für die Zuschauer bei der Zugabe kein Halten mehr und sie stürmten direkt vor die Bühne.

„Whole lotta rosie, „Back in black“, „Shoot to thrill“, die Damen haben das alles im Programm. Und sie haben Erfahrung genug, um mit „TNT“ das Programm abzuschließen und „Highway to hell“ für die Zugabe aufzuheben. Und wenn es passt, dann eben „Hells Bells“ zum zweiten Mal an einem Abend. In Limburg hat’s gepasst. Stimmungsvoller Einstieg, klasse Abräumer.

Die Konzertreihe der Limburger Sommerfeste wird am kommenden Samstag, 5. August, fortgesetzt. Organisator Uli Wolf setzt dabei auf ein Kontrastprogramm. Mit Marcel Adam ist ein Liedermacher aus Lothringen zu Gast, der auf Chansons, Lieder, Mundart und Satire setzt. Der Abschluss am Samstag, 12. August, bleibt Hanne Kah vorbehalten. Die Musikerin aus dem benachbarten Freiendiez und ihre Band stehen in Limburg nach ihrer Canada-Tour auf der Bühne.