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Eine tolle Premiere. Zum ersten Mal gastierten die Weilburger Schlosskonzerte am vergangenen Freitagabend in Limburg – und ganz bestimmt nicht zum letzten Mal nach dem mehr als gelungenen Auftakt. „Alles wunderbar“, so das Fazit von Intendant Stephan Schreckenberger. Und Bürgermeister Dr. Marius Hahn ist überzeugt: "Es wird noch weitere Gastspiele der Weilburger Schlosskonzerte in Limburg geben".

Vollen Einsatz zeigen Dirigent Sebastian Tewinkel und die Heidelberger Sinfoniker im Rahmen ihres Gastspiels auf dem Domberg in Limburg.

„Unter Blitz und Donner“ hat Johann Strauß ein kurzes Stück genannt. Dirigent Sebastian Tewinkel wählte es als Zugabe  und zeigte sich damit dankbar. Dankbar dafür, dass das Thema Wasser tatsächlich an dem Abend der Musik vorbehalten und es von oben trocken blieb. Mit bangen Blicken nach oben hatte Tewinkel die Premiere der Musikfestspiele von der oberen Lahn eröffnet. Dunkle Wolken zeigten sich immer wieder am Himmel, Sonne gab es natürlich auch für die zahlreich anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer auf der Domplatte. Das Konzert mit den Heidelberger Sinfoniker war ausverkauft.

„Wir sind mit offenen Armen in Limburg empfangen worden und ich hoffe, dass sich Weilburg und Limburg nicht nur musikalisch näher gekommen sind“, sagte ein mehr als zufriedener Intendant Stephan Schreckenberger. Eine Wiederholung scheint nur eine Formsache, zumal das richtige open-air-feeling durchaus für Spannung sorgt. „In Weilburg gibt es immer die Möglichkeit, in die Schlosskirche auszuweichen. Da gibt es in Limburg nicht. Wenn es hier regnet, dann bleiben nur die Musiker unter der überdachten Bühne trocken“, so Schreckenberger.

Zwei Konzerte?

Beeindruckende Kulisse vor dem Dom: Die Heidelberger Sinfoniker spielen zur Premiere der Weilburger Schlosskonzerte in Limburg vor vollbesetzten Stuhlreihen.

„Flussmusik?“, die Lahn als Fluss verbindet schließlich die beiden Städte und das Rauschen des Wehres war durchaus hin und wieder oben am Dom zu vernehmen. Zu vernehmen waren in der Pause und nach dem letzten Applaus reichlich positive Eindrücke. „Gut angenommen“, sagte Bürgermeister Dr. Marius Hahn und wies auf die vollbesetzten Stuhlreihen. Nicht nur von den Besuchern wurde das Konzert gut angenommen, sondern auch von den Sponsoren, wie Schreckenberger verdeutlichte. Ohne deren Engagement ließe sich so ein Gastspiel nicht verwirklichen.

Landrat Manfred Michel zeigte nach dem inspirierenden und – um in den Wassermethapern zu bleiben - sprudelnd-belebenden Auftritt der Heidelberger Philharmoniker Lust auf weitere Konzerte am Dom. „Warum nicht zwei im nächsten Jahr. Dann lohnt sich der ganze Aufwand auch viel mehr“, so Michel. Der Premiere auf dem Domberg wohnten unter anderem der Bundestagsabgeordnete Markus Koob, der Landtagsabgeordnete Tobias Eckert, der ehemalige hessische Finanzminister Karlheinz Weimar bei, auch die Limburger Stadtpolitik war unter anderem mit Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle und dem Ersten Stadtrat Michael Stanke vertreten und aus Weilburg begleiteten der neue Bürgermeister Johannes Hanisch und Bruno Götz als stellvertretender Vorsitzender des Vereins Weilburger Schlosskonzerte das Gastspiel.

Nah dran - das galt nicht nur für die erste Reihe. Die Aufstellung und die Ausrichtung der Bühne ermöglichten zusammen mit dem Prgramm und gut aufgelegten Musikern ein Konzerterlebnis.

Dankbar zeigte sich Hahn nicht nur gegenüber dem Schlosskonzerte-Team um Intendant Schreckenberger, sondern auch gegenüber der eigenen Mannschaft, die die Domplatte zu einer Spielstätte verwandelte und anschließend natürlich auch wieder dafür sorgte, dass auf dem Platz vor dem Dom wieder Alltag einzog.