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Der Baum am Limburger Dom ist nicht zu übersehen, denn es ist ein Platz an dem Bäume sofort auffallen. Fast 20 Meter ist der Spitzahorn hoch und hat in den vergangenen zehn Jahren fast zwei Meter in der Höhe zugelegt. Doch die Tages des Baumes sind gezählt, am Montag oder Dienstag kommender Woche soll er gefällt werden. Nach einem von der Stadtgärtnerei in Auftrag gegebenen Baumgutachten besteht an dem Baum Bruchgefahr. Der Gutachter kommt zu dem Ergebnis: Aufgrund der mangelnden Sicherheitsreserven wird die zeitnahe Fällung empfohlen.

Zum ersten Mal war der Baum 1998 begutachtet worden. Danach musste die Windlast des Baumes aus Gründen der Verkehrssicherheit durch Rückschnitte reduziert werden. Im Rahmen der Untersuchung im Jahr 2006 war der Baum noch als bruchsicher eingestuft worden. Doch inzwischen macht dem Baum eine alte Verletzung zu schaffen. Der untere Stammbereich des Altbaums ist ausgehöhlt, in der Höhlung befindet sich eine Betonplombe. In einer Höhe von drei Metern befindet sich zudem eine teilüberwallte Stämmlingskappung, die tief eingefault ist. Der Stamm ist von dort bis in den Wurzelstock komplett ausgefault, so das Ergebnis des Gutachters.

Nach Einschätzung des Gutachters wäre als Alternative zur Fällung auch ein so genannter Kronensicherungsschnitt möglich. Dabei müsste die Krone des Baumes um rund 40 Prozent reduziert werden. Allerdings räumt der Gutachter auch ein, dass sich die Stand- und Bruchsicherheit nach dem Eingriff durch den Zuwachs schnell wieder verschlechtern wird, auch besteht durch den Rückschnitt die Gefahr von einem Pilzbefall, der ebenfalls Einfluss auf die Stand- und Bruchsicherheit nehmen kann.

„Unter der Abwägung aller Möglichkeiten und unter Einbeziehung der von der Stadt zu gewährleistenden Verkehrssicherungspflicht gibt es leider keine andere Möglichkeit, als den Baum zu fällen“, macht Klaus Kunz, Amtsleiter des städtischen Betriebshofs, deutlich.

Eine Ersatzpflanzung im Rahmen der Neugestaltung des Domplateaus ist an etwa gleicher Stelle vorgesehen.

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