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Mit E-Fahrrädern sind Mitarbeiter der Stadt Limburg schon unterwegs, nun steht die Anschaffung des ersten Elektroautos an. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Kauf beschlossen. Es ist ein Fahrzeug für den Bauhof. Aufgrund des Preises wird ein Fahrzeug eines französischen Herstellers Renault angeschafft.

Die Stadt Limburg setzt auf E-Mobilität und schafft nun das erste E-Auto für den Betriebshof an.

Es ist das erste E-Auto im Dienst der Stadt, E-Fahrräder gibt es schon, aber es wird ganz sicher nicht das Letzte sein, das machte der Erste Stadtrat Michael Stanke deutlich. Nach seiner Einschätzung ist die erste Anschaffung eines E-Fahrzeugs für den städtischen Betriebshof der Auftakt für einen Paradigmenwechsel. Bisher verfügt die Stadt über Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sowie Erdgasantrieb.

Die Anschaffung des ersten E-Autos stand eigentlich noch nicht auf dem Plan, auch wenn es gerade erst eine Versuchswoche mit dem von der Post entwickelten Streetscooters gab. Doch für den Betriebshof wurde die Neuanschaffung eines Fahrzeugs notwendig, nach einem Unfall war an dem Fahrzeug für die Baumkontrolle nur noch der wirtschaftliche Totalschaden festzustellen. „Das bietet die Chance, im Sinne des Luftreinhalteplans mit der Umstrukturierung der Fahrzeugflotte zu einem emissionsneutralen Fuhrpark zu beginnen“, so Stanke.

Die Anschaffung eines E-Fahrzeugs für die Baumkontrolle bietet sich an. Das Fahrzeug wird nur für Fahrten innerhalb des Stadtgebietes genutzt. Die tägliche Fahrleistung liegt zwischen 70 und 100 Kilometern, der Wagen steht in der Regel zwischen 16 und 7 Uhr. „Das sind optimale Voraussetzungen für den Einsatz eines Elektrofahrzeugs“, macht der Erste Stadtrat deutlich. Das Fahrzeug, dass die Stadt für einen Preis von etwas über 22 000 Euro anschaffen möchte, verfügt über eine Reichweite von deutlich über 200 Kilometern.

Das Fahrzeug kann am Betriebshof durch den dort mit Solaranlagen gewonnen Strom aufgeladen werden, an der normalen Steckdose geht dies über Nacht. Soll es schneller gehen, dann stehen noch die Ladesäulen der EVL zur Verfügung. Eingesetzt als reines „Stadtfahrzeug“ wird an dem Wagen deutlich, dass die Stadt selbst bestrebt ist, die Luftbelastung zu reduzieren und gleichzeitig gewillt ist, eine Vorbildfunktion zu übernehmen, so der Erste Stadtrat weiter.