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Mit dem EU-Projekt „Living Lahn“ (LiLa) soll die Lahn zukunftsfähig gemacht werden. Ziel des europäischen Projekts ist es, die unterschiedlichen Ziele und Ansprüche aus Naturschutz, Wasserwirtschaft, Tourismus und Freizeitverhalten miteinander zu verbinden.

Die Lahn muss unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen Rechnung tragen: Naturschutz, Freizeitverhalten, Tourismus und dann ist der Fluss auch noch eingebettet in Verkehrswege und Besiedlungen.

Was sich an, in und auf der Lahn tun muss, um die verschiedenen Interessen zu bündeln und möglichst so zu vereinen, damit die Zukunft des Flusses ökologischer und das Leben am und um den Fluss lebenswerter wird, soll in verschiedenen kleinen und großen Projekte umgesetzt werden. Von der Europäischen Union gibt es dazu Fördergelder im Rahmen des Umweltförderprogramms LIFE (französisch L`Instrument Financier pour l’Environnement). Das Programm läuft über einen Zeitraum von zehn Jahren. Die EU stellt dabei Fördermittel in Höhe von 8,5 Millionen Euro zur Verfügung, insgesamt umfasst das Programm mit den Eigenanteilen ein Finanzvolumen von 15,7 Millionen Euro.

Drei Auftaktworkshops sind für September vorgesehen. Am 16. und am 30. September in Gießen und Bad Ems, am Samstag, 23. September, in Limburg. Dabei wird der Tagungsort wieder der Pater-Henkes-Saal in der Pallottiner-Kirche sein. Dort hatte im Februar vergangenen Jahres auch die Pilotveranstaltung für die Region für „Living Lahn“ (Lebendige Lahn) stattgefunden.

Zu den Auftaktworkshops sind alle Interessierte eingeladen, ganz besonders richtet sich die Einladung an Vertreter/innen von Kommunen, Firmen, Verbänden und Vereinen. Die Stadt Limburg wird ebenfalls teilnehmen und sitzt sprichwörtlich mit im Boot. Ziel der Workshops sind: Informationen zum Prozess der Interessenerhebung für das Lahnkonzept; Kennenlernen der Akteure; erster Austausch von Standpunkten; Erarbeiten von Vorschlägen für die Besetzung der themenbezogenen Arbeitsgruppen.

[Ueberschrift2]Teilnahme nur mit Anmeldung

Die Workshops beginnen jeweils um 9.30 Uhr und enden gegen 16 Uhr. Neben einigen grundsätzlichen Informationen zum Lahnkonzept ist das „Lahn-Café“ wichtiger Bestandteil des Tages. Dabei sollen in zwangloser Runde gemeinsame Ideen entwickelt werden, gleichzeitig zu vorgegebenen Themen Diskussionen angestoßen werden. Natürlich werden die Ergebnisse aus den einzelnen Tischgesprächen dann auch in der großen Runde vorgestellt.

Das Paket Lahn ist vielfältig. Es geht um die Wehre, den Schutz von wandernden Fischen und die Durchgängigkeit, eine wichtige Rolle spielt der Tourismus und das Angebot an diejenigen, die auf und am Wasser unterwegs sind. In den Blick genommen werden sollen auch die Zuflüsse der Lahn, die Ausbreitung von Pflanzen, die an der Lahn nicht heimisch sind und natürlich auch der Hochwasserschutz. Und es gilt natürlich auch den Bedürfnissen derer Rechnung zu tragen, die einen Teil ihrer Freizeit an und auf dem Fluss verbringen.

Eine Teilnahme an dem Workshop ist nur mit einer vorherigen Anmeldung möglich. Diese muss bis Sonntag, 16. Juli, dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Koblenz, Schartwiesenweg 4, 56070 Koblenz vorliegen. Das Anmeldeformular kann von der Projekt-Homepage (www.lila-livinglahn.de) heruntergeladen und per Mail an lila@wsv.bund.de zugesandt werden.