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Mit dem Verkehrsleitrechner sollte es in Limburg geringere Stauzeiten und einen besseren Verkehrsfluss geben. In den vergangenen Tagen war oft das Gegenteil der Fall. Wie Hessen Mobil am Dienstag, 3. Juli, mitteilt, gab es einen Fehler in der Programmschaltung einer Ampelanlage, die zu langen Rotphasen führte. Der Fehler ist behoben, heißt es in der Mitteilung. 
Ein Programmfehler in der Ampelsteuerung hat nach Angaben von Hessen Mobil zu langen Rotphasen geführt.

Seit dem 19. Juni ist das neue Verkehrsprojekt "Zentrale Netzsteuerung Limburg" von Hessen Mobil in Betrieb. Insgesamt 24 Ampelanlagen in Limburg sind an einen zentralen Rechner angeschlossen und werden abhängig von der Verkehrslage in verschiedenen Szenarien geschaltet, um den Verkehrsfluss in der Limburger Innenstadt zu verbessern sowie auf außerordentliche Ereignisse wie eine Sperrung des Limburger Schiede-Tunnels oder Sperrungen auf der A 3 bei Limburg reagieren zu können.

Trotz der intensiven Vorbereitung des Projektes war in der vergangenen Woche an der Kreuzung Schiede/Ste.-Foy-Straße/Dr.-Wolff-Straße ein Problem mit den Programmumschaltungen der dortigen Ampelanlage aufgetreten. Dieser Fehler ist inzwischen gefunden und behoben, teilt Hessen Mobil mit. Als Ursache wurde ein Fehler in der örtlichen Ampelsteuerung festgestellt. Sobald an der Ampel Sonderprogramme bei Stauentwicklungen geschaltet wurden, führte dies zu einer fehlerhaften Sperrzeit und damit langen "Rot"-Zeiten. Die beauftragte Fachfirma hat am vergangenen Donnerstagabend am Steuergerät die notwendigen Korrekturen an der Signalprogrammsteuerung der Ampelanlage vorgenommen. Seitdem laufen die "Grün"- und "Rot"-Zeiten an dieser Ampelanlage auch während der Sonderprogramme wie geplant.

Hessen Mobil bittet, die durch den Programmfehler entstandenen Rückstaus und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Bei einem solch umfangreichen Verkehrsprojekt können gerade in der Anfangszeit noch einzelne Fehler auftreten, die erst im laufenden Betrieb erkennbar werden. Hessen Mobil wird die Zentrale Netzsteuerung in Limburg weiterhin intensiv im Blick behalten.

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