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Mit seinem Thesenanschlag setzte Martin Luther am 31. Oktober 1517 ein wichtiges Zeichen, das in den darauffolgenden Jahren die damalige Welt durcheinander geraten ließ. 500 Jahre ist das nun her, der 31. Oktober in diesem Jahr ist Feiertag zum Gedenken der Reformation. Überall im Land gibt es spezielle Veranstaltungen. Der Verkehrsverein bietet in Limburg Luther-Führungen an, die Altstadtführer Ralph Elst erarbeitet hat. Auch wenn Martin Luther selbst nie in der Stadt an der Lahn war, die Reformation hat natürlich auch in Limburg Fuß gefasst.

Eineinhalb Stunden nimmt die Luther-Führung an Zeit in Anspruch. Inhalte dieser Führung sind die Entwicklung der Limburger Artikel im Rahmen des Bürgeraufstands von 1525 und der Diezer Vertrag von 1564, der die Region in katholische und evangelische Gebiete aufteilte. Zu dieser Zeit befand sich Limburg herrschaftlich in der Hand des katholischen Kurtriers, allerdings hatte auch der protestantische Landgraf von Hessen mit Sitz in Kassel aufgrund von Verpfändungen Einfluss auf die Stadt. Ein weiterer Aspekt ist der preußische Kulturkampf (1871 bis 1880), in dessen Folge der Limburger Bischof Peter-Josef Blum ins Exil musste (1877 bis 1883).

Die Tour, die jeweils am Brunnen „Ritter Hattstein“ auf der Plötze startet, kann bei der Tourist-Information unter 06431 6166 individuell von Gruppen mit maximal 25 Personen angefragt werden. Der Pauschalpreis beträgt 80 Euro.

Ein Termin für die Luther-Tour steht fest, am Dienstag, 31. Oktober, sind um 12 und 15 Uhr zwei Touren geplant. Treffpunkt ist dabei ebenfalls der Brunnen „Ritter Hattstein“ auf der Plötze. Der Preis beträgt sechs Euro pro Person. Anmeldung sind bei der Tourist-Information unter 06431-6166 möglich