Hilfsnavigation

Sprache
Logo Stadt Limburg an der Lahn
  • Headerfoto Startseite 2
  • Headerfoto Startseite 3

Wenn sich Schülerinnen und Schüler rund um die Pusteblume in Limburg versammeln, dann ist in der Stadthalle ein Abi-Ball. Am Donnerstagmorgen war der Platz rund um den auffallenden Brunnen auch fest in der Hand von Schülerinnen und Schülern, ohne Ball. Alle hatten sich zum ersten „Tag der Schulen“ eingefunden. Nach dem Auftakt ging es dann in die Altstadt und zu zahlreichen Unternehmen. „Kennenlernen“ war das Motto.

Auftakt zum ersten »Tag der Schulen« an der Pusteblume vor dem Rathaus. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Marius Hahn suchten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Unternehmen auf oder ließen sich über die Altstadt informieren.

Rund 10.000 Schülerinnen und Schüler werden täglich in verschiedenen Schulen in Limburg unterrichtet, allein an den beruflichen Schulen kommen über 5000 Schülerinnen und Schüler zusammen. Wissen sie, welche beruflichen Möglichkeiten ihnen die Unternehmen in Limburg im Anschluss an die Schulzeit bieten? Kennen die Ausbildungsleiter/innen und Entscheider/innen in den Unternehmen die Jahrgänge an Nachwuchs, die eine berufliche Herausforderung sucht?

„Kennenlernen“, nennt Heinz-Theo Schäfer als Stichwort. Schäfer ist der Ideengeber für die Veranstaltung, war viele Jahre in der Schulleitung der Adolf-Reichwein-Schule aktiv und engagiert sich, obwohl im Pensionsalter, als „Überzeugungstäter“ weiter für die Verbindung von Schule, Stadt und Arbeitswelt. „Die Idee schleppe ich schon seit einigen Jahren mit mir herum“, sagt Schäfer. Er ist dem Limburger Stadtmarketing mit Sandra Köster dankbar dafür, dass die Idee nun auf die Füße gestellt wurde und es den ersten „Tag der Schulen“ in Limburg gab.

„Limburg ist Standort am Fluss, Standort für Schulen, Zentrale des Bistums, Handelsstandort und für produzierende Firmen“, so Schäfer zur Funktion der Stadt. Und all dies gilt es für ihn miteinander zu verknüpfen, die verschiedenen Bereiche kennenzulernen. Der Auftakt sei ein guter Anfang. Und es wird nicht bei einem einmaligen „Tag der Schulen“ bleiben, versicherte Bürgermeister Dr. Marius Hahn zum Auftakt an der Pusteblume. Er dankte den Schulen (Marien-, Tilemann-, Adolf-Reichwein-, Peter-Paul-Cahensly- und Friedrich-Dessauer-Schule), die mit ihren Jahrgangsstufen 11 vertreten waren. „So ein Tag klappt natürlich nur dann, wenn sich auch ausreichend Firmen und Unternehmen zur Verfügung stellen und Einblick in ihre Berufswelten und beruflichen Möglichkeiten geben“, machte Hahn deutlich. Besonders spannend sei die Kombination mit der alten Stadt, die den Schülerinnen und Schülern von den Limburger Altstadtführern nahegebracht wurde.

Rückmeldungen erwünscht

Paulina Lang, Jonathan Schäfer und Magnus Fluck hatten sich Eisen-Fischer als Unternehmen ausgesucht, in dem sie sich informieren ließen.

34 Firmen und Unternehmen waren zum Auftakt mit dabei und öffneten den Schülerinnen und Schülern die Türen. Während dieser Besuche stellten sich die Unternehmen, ihre Produkte oder Dienstleistungen, die verschiedenen Arbeitsplätze, Tätigkeiten und Anforderungen vor. Die Stadt hat extra eine E-Mail-Adresse für Rückmeldungen von diesem Tag eingerichtet. „Grundsätzlich ist der Tag der Schulen eine gute Idee“, heißt es in einem Feedback zum Beispiel. Es gibt Lob für Konzept und Idee und Tadel für den Ablauf.

Das ist auch aus den Firmen und Abteilungen zu hören, in denen sich Schülerinnen und Schüler eingefunden hatten. Nicht immer stimmten die angemeldeten Besucher/innen mit den Anmeldungen überein, auch die Transfers zwischen den einzelnen Stationen mit Hilfe von Bussen verliefen nicht immer reibungslos. Auf der anderen Seite gab es sehr interessierte Besucherinnen und Besucher, die viel über das Unternehmen oder die Abteilungen wissen wollten.