Hilfsnavigation

Sprache
Logo Stadt Limburg an der Lahn
  • Headerfoto Startseite 2
  • Headerfoto Startseite 3

Die Ferdinand-Dirichs-Straße wird zur Baustelle, dort steht in den nächsten Wochen und Monaten die grundhafte Erneuerung an. Die Bauarbeiten haben natürlich Auswirkungen auf die Verkehrsführung der Straße, die den Freiherr-vom-Stein-Platz mit der Ste-Foy-Straße verbindet. Während des ersten Bauabschnitts, der am Montag, 26. Juni, beginnt und bis 6. Oktober laufen soll, ist die Straße vom Freiherr-vom-Stein-Platz bis zur Einmündung Beethovenstraße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die geänderte Verkehrsführung über die Straße „Am Zehntenstein“ ist ausgeschildert. Die Zu- und Abfahrt für Anlieger ist gegeben. Der zweite Bauschnitt für den restlichen Straßenabschnitt wird sich bis Mitte Dezember erstrecken, wobei dies witterungsabhängig ist.

Der Ausbau hat auch Auswirkungen auf die Limburger Stadtlinie. Die Linie LM-3 wird auf dem Weg vom Krankenhaus nicht mehr dem regulären Linienverlauf folgen. Auf der Rückfahrt vom Krankenhaus geht es nach der Haltestelle „Heppelstift“ direkt zum ZOB West, somit werden die regulären Haltestellen „Tilemannstraße“, „Ste-Foy-Str./Marktplatz“ und „Amtsgericht“ auslassen. Fahrgäste, die von den Haltestellen „Ste.-Foy-Straße/Marktplatz“ und „Tilemannstraße“ zum ZOB West fahren möchten, werden gebeten, der Linie LM-3 an diesen Haltestellen bereits auf der Fahrt zum Krankenhaus zuzusteigen.

Die Ferdinand-Dirichs-Straße ist etwa 60 Jahre alt, der Abwasserkanal stammt aus den 1930er Jahren und muss ebenfalls erneuert werden. Rund 1,17 Millionen Euro werden netto benötigt, um die Arbeiten auf einer Straßenlänge von knapp 300 Metern ausführen zu lassen. Die bestehenden Baumstandorte bleiben, die angelegten Pflanzbeete sollen in Längsrichtung vergrößert werden. Im Zusammenhang mit der Straßenerneuerung ist auch die Verlegung verschiedener Versorgungsleitungen vorgesehen.

Bevor das mit den Arbeiten beauftragte Unternehmen startet, wird der Straßenverlauf vom Kampfmittelräumdienst untersucht. Mit einer speziellen Sonde wird die Straßenfläche bis in eine Tiefe von 1,5 Meter auf Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Am 28. und 29. Juni wird der Graben für den Kanal und der übrigen Versorgungsleitungen mittels senkrechter Bohrungen bis in eine Tiefe von drei Metern erkundet. Am Montag, 3. Juli, beginnen dann die eigentlichen Arbeiten an der Straße und dem Kanal.