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Nach der Einweisung stand das Fahrzeug dem Betriebshof und seiner Stadtreinigung zur Verfügung. Die Testphase hat es bestanden.

Der Streetscooter hat die Testphase im Bauhof der Stadt Limburg durchaus positiv durchlaufen. Das E-Mobil, hergestellt von dem gleichnamigen Tochterunternehmen der Post AG und basierend auf dem für den Postdienst gebauten Transporter, ist an fünf Werktagen von der Stadtreinigung genutzt worden. Nach Angaben von Michael Menier, Leiter des Bauhofs, hat das Fahrzeug durchaus überzeugt. „Sehr praktisch vom Handling“, fasst er die Erfahrung seines Teams zusammen. Die Fahrleistungen selbst seien völlig ausreichend, die Zuladung ebenso. Was noch verbessert werden müsste, sei die Kapazität der Batterie.

Das Fahrzeug sei im Zwei-Schicht Betrieb eingesetzt worden und nur noch mit wenig Kapazität im Bauhof eingelaufen. Und das in einer Jahreszeit, in der keine Heizung notwendig sei und auch nicht das Licht eingeschaltet werden müsse. Kommen diese Stromverbraucher hinzu und gehen die Temperaturen in den Minusbereich, dann sei die Batteriekapazität auf jeden Fall nicht ausreichend, so Menier. Die Lösung könnte ein leistungsfähigerer Akku sein. Der ist auch schon in Planung. Mit einer Leistung, die eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern ermöglichen soll, wäre das alles kein Thema mehr. Und eine Schnelllademöglichkeit sollte vorhanden sein, so Menier.

Jörg Kozelka ist den Streetscooter selbst im Einsatz gefahren. Er wünscht sich für einen Einsatz nicht nur eine stärkere Batterie mit mehr Power, sondern auch einen anderen Aufbau. Das heißt für ihn: Kipper. Beim Entladen per Hand sei doch recht viel Zeit notwendig gewesen. Und mit einem Kipper sei dies deutlich einfacher. Auch dies ließe sich berücksichtigen, ein entsprechender Aufbau ist vorhanden.

Auch der Erste Stadtrat Michael Stanke und der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung nutzten die Testphase, um sich das Fahrzeug einmal anzusehen. „Ich sehe das sehr positiv, dass wir im Bereich der Stadtreinigung in Zukunft stärker auf Elektroantrieb setzen“, sagte Stanke. Ob es darüber hinaus dann weitere Einsatzbereich von Fahrzeugen mit Elektroantrieb geben werde, sei von den dann zu machenden Erfahrungen abhängig.