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Während die Kinder die neuen Spielgeräte erproben, überzeugt sich die Leitung von Betriebshof und Bauhof im Hintergrund von den eingehaltenen Mindestabständen zwischen den Geräten. Der neu gestaltete Spielplatz steht Jungen und Mädchen bis 14 Jahren zur Verfügung.

Ab sofort steht der Spielplatz im Tal Josaphat den Kindern zum Spielen zur Verfügung. Zahlreiche neue Spielgeräte laden zum Ausprobieren ein. Noch sind Mitarbeiter des Bauhofs ebenfalls noch auf dem Areal. Sie sind noch mit dem Anlegen der Wege beschäftigt. Doch auch diese Arbeiten werden bald abgeschlossen sein. Ebenso der Part der Stadtgärtner, die noch einige wenige kleine Flächen mit Gras einsäen müssen.

Rund 65000 Euro haben die Spielgeräte gekostet, sagt Thorsten Renz von der Abteilung Landschaftsplanung im Rathaus. Die Geräte sind vielfältig. Klettergerüst, Seilbahn, Trampolin, eine Seilpyramide, natürlich auch Sandspielflächen und auch eine behindertengerechte Schaukel. Die Spielgeräte sind in massivem Holz ausgeführt.

Die Spielgeräte sind umgeben von einer Kiesschicht, die mindestens 40 Zentimeter stark ist. Unter dem Kies befinden sich die Fundamente für die Spielgeräte. „Alle Fundamente sind abgerundet“, sagt Michael Menier, Leiter des städtischen Bauhofs. Die Mitarbeiter des Bauhofs haben den Aufbau des Spielplatzes übernommen. Dabei galt es zunächst einmal die Reste des alten Spielplatzes abzubauen und zu entsorgen. Die Arbeiten zogen sich in die Länge, denn bereits im Herbst mussten die Arbeiten unterbrochen werden. Die Nässe ließ Erdarbeiten nicht zu. Dann kam der Winter, der dem Bauhof-Team mit dem entsprechenden Dienst auf Straßen, Wegen und Flächen andere Schwerpunkte setzt.

Der erste Probelauf durch Gruppen der Kindertagesstätte St. Nikolaus verlief auf jeden Fall vielversprechend, die Kleinen hatten ihren Spaß. Der Praxistest offenbarte allerdings auch ein Manko, die Rutsche wird heiß unter kräftiger Sonneneinstrahlung.

Im Rahmen der Umgestaltung widmete sich das Team vom Bauhof jedoch nicht nur dem Spielplatz, wie Klaus Kunz, Leiter des städtischen Betriebshofs, verdeutlichte. Das Areal zwischen Busche Weiher und dem oberen Ende zum Kreuzweg hin ist auch umgestaltet worden. Die Elemente zum Skateboard fahren blieben, doch der Basketballkorb und die dazugehörige Spielfläche wurden neu angelegt. Die Randbereiche sind deutlich offener und transparenter gestaltet und bieten somit keine Möglichkeit des Versteckens mehr. Die Möglichkeit des Versteckens nutzte vor allem eine Altersgruppe für ihre Geschäfte, die dem Spielplatzalter längst entwachsen ist.

Wie Martin Rauen, stellvertretender Leiter des Bauhofs, weiter ergänzt, sind zudem Poller angebracht worden. In der Vergangenheit wurde das Areal auch mit Autos befahren. Das soll der Vergangenheit angehören. Der Spielplatz soll wieder den Kindern gehören. Der Platz mit den Spielgeräten steht allen Mädchen und Jungs im Alter bis zu 14 Jahren zur Verfügung. Für Skateranlage, Bolzplatz und Basketballkorb gibt es natürlich keine Altersbegrenzung.