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Am Donnerstag, 11. Mai, beginnt um 19 Uhr der zweite Vortrag in diesem Jahr in der Reihe „Hadamar-Gespräche – zu Medizingeschichte, Nationalsozialismus und den Folgen“. Die Gesprächsreihe veranstalten gemeinsam die Gedenkstätte Hadamar und das Stadtarchiv der Stadt Limburg.

Dr. Gunnar Richter, Leiter und Mitbegründer der Gedenkstätte Breitenau, referiert über „Das frühe hessische Konzentrationslager und spätere Gestapo-Lager Breitenau bei Kassel“. Während der NS-Zeit existierte im ehemaligen Kloster Breitenau in Guxhagen bei Kassel zunächst ein frühes Konzentrationslager und während des Zweiten Weltkrieges ein so genanntes Arbeitserziehungslager der Geheimen Staatspolizei Kassel. Beide Lager waren die zentralen Haftstätten für Gefangene aus dem gesamten damaligen Regierungsbezirk Kassel, der im Osten bis nach Hanau reichte. Fast 9.000 Gestapo-Gefangene waren hier inhaftiert. Dr. Richter erläutert anhand von Bildern und Dokumenten die Geschichte Breitenaus und seiner Gefangenen und thematisiert den Umgang mit dieser Vergangenheit bis zur Gründung der Gedenkstätte Breitenau.

Veranstaltungsort ist der Sitzungssaal des Limburger Rathauses (Altbau), Werner-Senger-Straße 10, Limburg. Der Eintritt ist frei. Weitere Auskünfte erteilt Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker, Tel. 06431/203368, Email: christoph.waldecker@stadt.limburg.de

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