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Viele junge Gäste aus Ste. Foy mit ihren Begleitern und Lehrer/innen sowie Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn.

„Ich gehöre zu den Schülern, aber ich bin ein besonderer Schüler“, gibt Jean-Pierre Souchard lachend zur Antwort. Die Frage nach seiner Funktion ist somit geklärt. Aber er ist ganz wichtig für die Gruppe aus der Limburger Partnerstadt Ste.-Foy-les-Lyon, denn Souchard fungiert als Begleiter und vor allem als Übersetzer. Diese Aufgabe hatte er auch im Sitzungssaal des Limburger Rathauses, als die Schülerinnen und Schüler des Conservatoire de Musique & Danse von Bürgermeister Dr. Marius Hahn empfangen wurden. Dabei berichtete der Bürgermeister den meist jungen Gästen aus der Limburger Partnerschaft auch davon, dass sich mit OVH ein französisches Unternehmen aus der IT-Branche in der Stadt niedergelassen und damit seinen ersten Standort in Deutschland hat.

Seit über 25 Jahren besteht eine Verbindung zwischen der Kreismusikschule Limburg und der Schule in Ste.-Foy, es ist eine gehegte und gepflegte Freundschaft, die praktiziert wird. Regelmäßig sind Schülerinnen und Schüler aus Ste. Foy zu Gast in Limburg und Umgebung, genauso regelmäßig gibt es Gegenbesuche. Und daraus sind natürlich schon langjährige Beziehungen gewachsen.

Im Rathaussaal gab es für die Gäste neben einigen grundsätzlichen Erläuterungen zur Geschichte Limburgs und der heutigen Bedeutung als Einkaufs- und Handelsstadt, die gleichzeitig zahlreiche Arbeitsplätze in Produktion und Handwerk bietet, natürlich auch ein paar Gastgeschenke, kleine Schlüsselanhänger für alle und eine Wanduhr für die Gruppe, und die Aufforderung sich in das Gästebuch der Stadt einzutragen. Alles kein Problem für Jean-Pierre Souchard, das zu übersetzen oder zum Eintragen ins Buch aufzufordern.

Nur als Bürgermeister Hahn darauf verwies, dass die Abbildung des Limburger Doms den früheren 1000-Mark-Schein zierte, musste er doch noch einmal nachfragen. Und die Erläuterung, was denn der ICE ist, lieferte Hahn gleich mit: „Der ICE ist unser TGV.“ Das war dann auch leicht zu übersetzen.

Die Schülerinnen und Schüler aus Frankreich, die bei Gastfamilien wohnen, üben täglich mit Schülerinnen und Schülern der Kreismusikschule. In diesem Jahr steht die Musik aus Österreich im Vordergrund. Mit lockeren Wiener Melodien, der schönen blaue Donau, Geschichten aus dem Wienerwald unter anderem ist für Montag, 1. Mai, um 11 Uhr im Richard-Henkes-Saal in der Pallottinerkirche ein kleines Abschlusskonzert vorgesehen. Gastfamilien, Freunde der Städtepartnerschaft und Maiwanderer sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.