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Eva Liebmann, die Witwe des im vergangenen Jahr verstorbenen Lee Liebmann, besuchte mit ihren Kindern Ruth Liebmann und Lenny Liebmann Limburg. In der Löhrgasse begleitete sie Bürgermeister Dr. Marius Hahn.

Am Wochenende besuchte Familie Liebmann aus den USA die Domstadt. Es waren dies Eva Liebmann, die Witwe des im vergangenen Jahr verstorbenen Lee Liebmann, der 1923 in Limburg als Sohn einer jüdischen Familie geboren wurde, sowie ihre Kinder Ruth Liebmann und Lenny Liebmann. Bürgermeister Dr. Marius Hahn begrüßte die amerikanischen Gäste in der Löhrgasse, wo in der Mauer eine Gedenkplatte für Lee Liebmanns Vater Louis und dessen im KZ Buchenwald ermordeten Bruder Hermann eingelassen ist. Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit ließ nun durch den Architekten Walter Neuhäusser auch Lee Liebmanns Namen auf der Platte anbringen. Dies erläuterte Christa Pullmann, die evangelische Vorsitzende der Gesellschaft.

Auch Emil Lukin, der jüdische Vorsitzende der Gesellschaft und Elena Kopirovskaja von der jüdischen Gemeinde Limburg sowie weitere Gäste waren dabei, als Familie Liebmann ihrer Verwandten gedachte. Bürgermeister Hahn und Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker überreichten ihnen eine Mappe mit Kopien aus dem Stadtarchiv, aus denen hervorgeht, welche Spuren die Familie in der Stadt hinterlassen hat.

Im Anschluss besuchte die Familie mit Christa Pullmann den jüdischen Friedhof am Schafsberg, wo sich das Grab Hermann Liebmanns befindet. Sie gingen auch zum früheren Wohn- und Geschäftshaus Hahlgartenweg 1 und nahmen am Nachmittag an einer Feierstunde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in der Leo-Sternberg-Schule teil.