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Fastned, das Schnellladeunternehmen aus den Niederlanden mit europäischen Ambitionen, expandiert nach Deutschland. Das Unternehmen sicherte sich dafür Verträge für die ersten 14 Standorte in Deutschland. Dazu gehört als erster Standort das Limburger ICE-Gebiet, wie das Unternehmen mitteilt.

Eine Schnellladestation von Fastnet, wie sie an Autobahnen gebaut wird. Das Laden von E-Fahrzeugen soll sich deutlich beschleuningen. Foto: Fastnet

An den 14 Standorten wird Fastned überdachte Ladestationen bauen, die mit mehreren Schnellladesäulen ausgerüstet sind. Jeder Schnelllader wird direkt mit der neuesten Technik ausgestattet, die der nächsten Generation Elektroautos das Laden mit 150 bis 350 kW ermöglicht. Damit bringt Fastned nach eigenen Angaben die ersten Schnellladestationen nach Deutschland, an denen die E-Fahrzeuge sämtlicher Automarken aufgeladen werden können.

Die neuen Stationen machen es möglich, mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in nur 15 Minuten mit Öko-Strom für eine Reichweite von 500 km zu versorgen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, das mit seiner Station im ICE-Gebiet das bereits vorhandene Angebot für Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotoren ergänzt. Air Liquide betreibt dort bereits eine Wasserstofftankstelle. Fastned hat die Absicht, die Stationen in Betrieb zu nehmen bevor die angekündigte Generation neuer E-Fahrzeuge von Herstellern wie Audi, Volkswagen, Porsche, Tesla oder Jaguar auf den Markt kommen.

In den Niederlanden besitzt Fastned die Rechte für den Bau von Schnellladestationen auf 201 Autobahnraststätten, bereits 60 dieser Standorte sind realisiert. Fastned konnte in den vergangenen zwei Jahren in den Niederlanden ein monatliches Wachstum von zehn Prozent verzeichnen, heißt es von Unternehmensseite.

Fastned arbeitet bereits seit einiger Zeit an der Entwicklung von Ladestandorten in ganz Europa. Dabei setzt das niederländische Unternehmen sowohl auf die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden als auch mit privaten Partnern, die über passende Grundstücke an Autobahnen verfügen. Das Unternehmen plant für die kommenden Monate die Abschlüsse weiterer langfristiger Pachtverträge mit deutschen Partnern. Damit setzt Fastned konkrete Schritte zur Entwicklung eines europaweiten Netzwerks um.

Nach Einschätzung von Michiel Langezaal, CEO von Fastned, ist die „Autowende“ zu immer mehr Autos mit E-Antrieben am Laufen. „Diese Wende wird dazu führen, dass wir anstatt Tankstellen kundenfreundliche Schnellladestationen benötigen, an denen Elektroautos zügig geladen werden und die Fahrerinnen und Fahrer ihre Reise ohne Zeitverlust fortsetzen können“, sagt er. Fastned baue gemeinsam mit Partnern ein europaweites Netzwerk mit genau dieser Art von Stationen, das zuverlässige Reisen in einem Stromer quer durch Europa ermöglichen.

Fastned arbeitet in dieser ersten Phase des Markteintritts in Deutschland unter anderem mit der Stadt Limburg zusammen. Bürgermeister Dr. Marius Hahn freut sich natürlich über das Engagement von Fastned in Limburg. „Es ergänzt unsere Angebote für eine neue Art der Mobilität, die ohne Verbrennungsmotoren auskommt. Mit Fastned stoßen wir in neue Dimensionen vor, um die Elektromobilität zwischen den Ballungsräumen Frankfurt und Köln attraktiver zu machen. Die Schnellladestation stärkt das Gewerbegebiet am ICE-Bahnhof in seiner Ausrichtung, innovative Unternehmen mit kreativen Ideen an einem Standort zu bündeln“, sagt Hahn. Der Limburger Bürgermeister hat die Hoffnung, dass sich diese nachhaltige Mobilität auch bei den bestehenden und zukünftigen Unternehmen im ICE-Gewerbegebiet durchsetzt.