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In der unteren Grabenstraße befinden sich neue Markierungen auf der Fahrbahn, zugleich werden Kabel verlegt. Es sind Arbeiten, um dem Radverkehr mehr Platz und Geltung zu verschaffen.

Neue Schutzstreifen für Radfahrer in der Grabenstraße. Dadurch erhalten Radler die Möglichkeit, an stehenden Autos vorbei bis zur Ampel zu fahren

Die Arbeiten gehen auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung von Dezember 2014 zurück, als auf der Grundlage des Radwegekonzeptes aus dem Jahr 2012 ein Radweg in der Grabenstraße zwischen der Konrad-Kurzbold-Str. und der Hospitalstraße für notwendig erachtet wurde. Der Stadtentwicklungsausschuss hat sich im Juni 2015 die ganze Sache noch einmal genau angeschaut und die vorgelegte Planung abgesegnet. Danach ist vorgesehen, im Abschnitt zwischen Konrad-Kurzbold-Str. und Dr.-Wolff-Straße Fahrradschutzstreifen zu markieren, wo es die Parkplatzsituation zulässt. Das bringt dem Radverkehr insbesondere im Ampelbereich Vorteile. Zweiradfahrer können bis zur Ampel vorfahren, selbst wenn sich die Autos zurückstauen.

Im Abschnitt zwischen Dr.-Wolff-Str. und Diezer Str. sollen ebenfalls beidseitig Schutzstreifen angelegt werden. Hierzu muss die mittlere Fahrspur für Fahrzeuge aufgegeben werden. Auch die Diezer Straße erhält im Einmündungsbereich einen Radfahrstreifen auf Kosten einer Kfz-Fahrspur.

Nach einer Verkehrsuntersuchung des Ingenieurbüros Habermehl und Follmann lässt das vorhandene Verkehrsaufkommen die Veränderungen zu. In einer computergestützten Simulation konnte verdeutlicht werden, dass der Verkehr auch bei verringerten Fahrspuren flüssig läuft.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Ampeln an den Kreuzungen der Grabenstraße mit der Diezer Straße sowie Dr.-Wolff-Straße aufeinander abgestimmt werden. Hierzu wurden bereits neue Steuergeräte installiert. Zurzeit wird daran gearbeitet eine Kabelverbindung zwischen den Ampelanlagen herzustellen.